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Raffael Fink hat Wechsel nicht bereut

Spieler der Woche Raffael Fink hat Wechsel nicht bereut

Raffael Fink hat im Sommer eine neue Herausforderung gesucht - und sie beim VfB Lohra gefunden. Beim 1. FC Waldtal erzielte er zuletzt vier Tore.

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Ausnahmsweise den Ball in der Hand und nicht am Fuß: Raffael Fink ist der „Spieler der Woche“.

Lohra. „Wir wussten vorher, dass ein schweres Spiel auf uns zukommt“, blickt Raffael Fink auf den vergangenen Sonntag zurück. Er musste mit seiner Mannschaft vom VfB Lohra auswärts beim 1. FC Waldtal ran, drei Punkte sollten her, um im Aufstiegsrennen in der Kreisliga B Marburg II alle Trümpfe in der Hand zu behalten.

Der Spielverlauf sollte seinen Erwartungen entsprechen, gleich dreimal konnten die Hausherren nach einer Zwei-Tore-Führung des VfB den Anschlusstreffer erzielen. Erst am Ende wurde deutlich, dass die drei Punkte an Finks Mannschaft gehen, 6:3 siegte der VfB.

„Nach den Anschlusstoren dachte ich schon, dass es noch mal eng werden könnte, aber am Ende war unsere Freude umso größer“, sagt er über den wichtigen Sieg. Er selbst war dabei der überragende Mann auf dem Feld, der Angreifer hatte mit vier Toren einen großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft.

Wie viele Fußballer hat auch Raffael Fink ein ganz bestimmtes Ritual vor jedem Spiel: „Ich dusche mich immer vorher. Auch wenn es eigentlich wenig Sinn macht, aber ich fühle mich dann einfach frischer“.

„Da wusste ich: Jetzt bin ich endgültig angekommen“

Dank seiner Tore läuft es momentan mehr als rund beim VfB Lohra. Das Team von Spielertrainer Kevin Klapp ist nach 14 Spielen immer noch ungeschlagen und liefert sich mit dem TSV Amöneburg ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Tabellenspitze und den Aufstieg.

Wie schwierig der Weg in die A-Liga sein kann, weiß Fink genau: „Die Saison dauert noch lange, wir wollen einfach so lange wie möglich oben dran bleiben. Der Aufstieg ist für uns kein Muss, aber wenn es klappt, wäre das einfach geil. Vielleicht hat uns auch geholfen, dass uns vor der Saison kaum einer auf dem Zettel hatte.“

Denn der VfB spielte im letzten Jahr noch in der Biedenkopfer B-Liga und erlebte in der Sommerpause einen kompletten Umbruch, aus vierzehn neuen Spielern musste eine Einheit geformt werden. Raffael Fink war einer von den Neuen: „Ich habe vorher nur beim SV Hartenrod gespielt und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“, erzählt der 29-Jährige, dessen Vater schon für den VfB spielte. Daher, und weil zwei Freunde von ihm ebenfalls nach Lohra gingen, entschied er sich zum Wechsel an den Hainbuch.

Eine Entscheidung, die er bis heute nicht bereut hat. Sein schönstes Erlebnis hatte er auch gleich bei seinem neuen Verein, denn seine Tore gegen Waldtal waren schon sein zweiter Viererpack in dieser Saison. Den ersten schnürte er im Derby gegen die FSG Südkreis II. „Da wusste ich: Jetzt bin ich endgültig in der Mannschaft angekommen“, erinnert er sich mit Freude.

von Thomas Engelmann

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