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Positive Eindrücke, aber auch Sorgen um die Zukunft

Hinterland-Triathlon 
 Positive Eindrücke, aber auch Sorgen um die Zukunft

Bei der 31. Ausgabe des Hinterland-Triathlons 
gingen am Samstag 40 Männer, 13 Frauen und 
8 Staffeln an den Start.

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Hinterland Triathlon am Seepark Niederweimar: Lisa Hansen vom TSV Krofdorf Gleiberg wechselt aufs Rad.

Quelle: Michael Hoffsteter

Niederweimar. Sieger bei den Männern wurde Lokalmatador David Trenk (Tri Flow Bad Endbach). Den Grundstein hatte er dabei als Schnellster auf der Radstrecke gelegt. Im Seepark in Niederweimar galt es zunächst, eine Schwimmstrecke von rund 700 Metern zu absolvieren.

Bei der 31. Ausgabe des Hinterland-Triathlons 
gingen am Samstag 40 Männer, 13 Frauen und 
8 Staffeln an den Start.

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Dabei stieg der erst 16-jährige Andreas Diehlmann vom TSV Stadtallendorf nach 8:56 Minuten als Erster aus dem Wasser. Dicht dahinter folgten Jan Mengers (9:15) und Carsten Hennig (Rothaar Aktiv, 10:07).

Schnellste Frau war wieder einmal Marion Bürmann vom Tria Team Seligenstadt. Sie stieg nach 10:18 Minuten als insgesamt Fünfte aus dem See.
Auf der sich anschließenden 25,5 km langen Radstrecke entwickelte sich ein sehr spannendes Rennen.

David Trenk lässt keinen Zweifel am Tagessieg aufkommen

Mit der zweitschnellsten Radzeit (45:08 Minuten) wechselte Jan Mengers als Führender in der zweiten Wechselzone in Hommertshausen auf die Laufstrecke. Doch bereits dort hatte der spätere Sieger David Trenk dank der schnellsten Radzeit von 44:38 Minuten nur noch rund 40 Sekunden Rückstand. Auf den weiteren Plätzen folgten nach dem Radfahren Boris Weber vom STC Hommertshausen, Carsten Hennig, Philipp Menz vom Triathlon-Team Gießen und Alfred Hof vom TSV Kirchhain.

Dieses Sextett startete jeweils mit einer Zeit von unter einer Stunde für Schwimmen und Radfahren auf die Laufstrecke. Bei den Frauen baute Marion Waid (Seligenstadt) mit der schnellsten Radzeit (56:46) ihren Vorsprung aus. Mit der zweitschnellsten Radzeit hatte sich Elke Böhler vom MTV Kronberg auf den zweiten Rang vorgeschoben. Auf Rang drei bei den Frauen wechselte Friederike Willoughby (MTV Kronberg).

Auf der Laufstrecke ließ David Trenk keinen Zweifel am Tagessieg aufkommen. Mit der drittschnellsten Laufzeit (22:13 Minuten für die 5,5 km lange Strecke) fing er Jan Mengers auf der Laufstrecke noch ab und siegte in der sehr guten Zeit von 1:17:18 Stunde. Mit der zweitbesten Laufzeit von 21:50 Minuten sicherte sich Lokalmatador Boris Weber den dritten Rang. Auf den weiteren Plätzen folgten Philipp Menz, Alfred Hof und Carsten Hennig, der im September bei der Ironman-70.3-WM in Australien starten wird.

31. war möglicherweise der letzte Hinterland-Triathlon

Bei den Frauen ließ sich Marion Waid nicht mehr von der Spitze verdrängen. Sie siegte in einer Zeit von 1:34:17 Stunde. Mit 1:40 Minute Rückstand wurde Elke Böhler Zweite. Dank der schnellsten Laufzeit bei den Frauen (26:46 Minuten) sicherte sich Lisa Hansen (TSV Krofdorf-Gleiberg) noch den dritten Platz der Frauenwertung. Vierte wurde Friederike Willoughby vor Daniela Hummel vom TV Biedenkopf.

Bei den Staffeln gab es ebenfalls ein spannendes Rennen mit hervorragenden Ergebnissen. Auf dem ersten Platz landete die Mixed-Staffel des VfL Marburg in der Besetzung Sophie Kunath, Klaus Hoffmann und Clemens Möller, der mit 20:27 Minuten die schnellste Laufzeit hinlegte.

Diese Staffel siegte in einer Zeit von 1:25:11 Stunde auf dem siebten Gesamtplatz. Zweitbeste Staffel wurde der Nachwuchs der RSG Buchenau. Die Junioren (Paul Verstappen, Bastian Jäckel, Jan Hagenbruch) hatten im Ziel einen Rückstand von rund zwei Minuten auf die Sieger-Staffel.

Den dritten Platz in der Staffelwertung belegten Kathrin Brock, Uwe Rothe und Riccardo Brock. Trotz vieler Probleme im Vorfeld, wie den aufwendigen Sicherungsmaßnahmen auf der Radstrecke und dem kleiner werdenden Helferpool, bot der STC Hommertshausen den Sportlern ein gut organisiertes Rennen. Das passende Wetter rundete die Veranstaltung ab.

Auch die vielen Zuschauer am See, auf der Radstrecke und im Zielbereich zeigen, dass auch im Hinterland und den angrenzenden Gebieten der Triathlonsport weiter boomt. Leider können diese positiven Eindrücke nicht darüber hinwegtäuschen, dass der 31. auch möglicherweise der letzte Hinterland-Triathlon gewesen ist. Zu groß ist mittlerweile der logistische, finanzielle und vor allem der personelle Aufwand.

von Martin Bleich-Potkowa

  • Autor Martin Bleich-Potkowa ist Vorsitzender des STC 1982 Hommertshausen.
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