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Playoffs sind zum Greifen nahe

Frauenbasketball, Bundesliga Playoffs sind zum Greifen nahe

Mit einem Sieg in Oberhausen könnten sich die Marburgerinnen ihrer Abstiegssorgen entledigen und sich schon einmal vorsichtig mit dem Gedanken an die Playoffs vertraut machen

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Maggie Skuballa (links) – hier im Spiel gegen Ireti Amojo von den Chemcats Chemnitz – ist eine der tragenden Säulen des Bundesligateams des BC Marburg. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. New Basket Oberhausen - BC Pharmaserv Marburg (Sa., 19 Uhr). Sechs Spieltage vor Schluss der Ligaspiele scheiden sich allmählich Spreu und Weizen. Für die Blue Dolphins des BC Pharmaserv Marburg gibt es, was die derzeitige Tabellenkonstellation anbelangt, zwei Perspektiven. Der Blick nach hinten macht zwar deutlich, dass rein rechnerisch der Klassenerhalt noch nicht gesichert ist, aber bei zehn Punkten Vorsprung auf die beiden Schlusslichter Osnabrück und Bamberg müsste es mit dem Teufel zugehen, wenn die Marburgerinnen noch in Bedrängnis kämen.

Wesentlich erfreulicher sieht es in der anderen Richtung aus. Denn bei aktuell 18 Punkten ist es wahrscheinlicher, dass Marburg einmal mehr die Playoffs der besten acht Teams der Liga erreichen wird.

Patrick Unger, der Head-Coach der Blue Dolphins will von derartigen Überlegungen noch nichts wissen. „Solange nach unten noch alles möglich ist, nehme ich das P-Wort nicht in den Mund“, sagt er.

Gegen Oberhausen, das mit nur zehn Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz liegt, ist sein Team zwar in der Favoritenrolle. Allerdings gibt Unger zu bedenken, dass die Gastgeberinnen nicht mehr das Team sind, das die Marburgerinnen aus ben bisherigen Begegnungen in Vorbereitung, Pokal und Ligahinspiel kennen. „Sie haben dreimal nachgerüstet“, betont Unger. In den US-Amerikanerinnen Monique Reid und Alissa Pierce verfüge Oberhausen über quirlige Spielerinnen, die durchaus in der Lage seien, ein Spiel entscheiden zu können. Schließlich sei Sarah Zierhut nach ihrer Babypause wieder in das Team zurückgekehrt. „Die Flügelspielerin ist eine der besten Verteidigerinnen der Liga“, betont Unger. So sei es nicht verwunderlich, dass der Ligaprimus TSV Wasserburg beinahe in Oberhausen gestrauchelt sei und mit ein wenig Glück einen 75:74-Sieg erreicht habe.

Doch bei allem Respekt vor dem Gegner weiß Unger um die Stärken seiner Schützlinge, die sich allen Unkenrufen zum Trotz im Laufe der Spielrunde unter seiner Regie gemausert haben. „Wir fahren natürlich mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein nach Oberhausen“, sagt er. Seine Mannschaft trainiere hart und verfüge daher über eine hohe physische Stärke. Aber auch mental sei das Team gefestigt. Das seien wesentliche Gründe dafür, dass er mit dem kleinen Kader mehr Erfolg habe, als dies von einigen Kritikern gemutmaßt worden sei.

„Wir haben vor der Partie noch zwei Trainingseinheiten“, sagt Unger, „ich hoffe, dass sich keine meiner Spielerinnen verletzt, dann können wir mit dem besten Aufgebot in Oberhausen auflaufen.“

Basketballbundesliga der Frauen, 17. Spieltag: Brose Bamberg - SV Halle (Sa., 17 Uhr), NB Oberhausen - BC Pharmaserv Marburg (Sa., 19 Uhr), USC Freiburg - TSV Wasserburg (Sa., 19.30 Uhr), TV Saarlouis - GiroLive-Panthers (So., 15 Uhr), Rhein-Main Baskets - Friendsfactory Baskets (So., 15.30 Uhr), ChemCats Chemnitz - Herner TC (So., 16 Uhr).

von Bodo Ganswindt

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