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Platz zehn für Marlene Heck beim WM-Debüt

Rhönrad-Weltmeisterschaft Platz zehn für Marlene Heck beim WM-Debüt

Sie hat sich ihren großen Traum erfüllt: Marlene Heck startete bei der Rhönrad-Weltmeisterschaft in der Schweiz. Mit dem zehnten Platz ist die 18-jährige Turnerin des TSV Marburg-Ockershausen vollkommen zufrieden.

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Marlene Heck freute sich über Platz zehn und die Unterstützung ihrer Vereinskameraden aus Ockershausen.

Quelle: Privatfoto

Maggelingen. Mit 40 weiteren Konkurrenten turnte die 18-jährige Schülerin im schweizerischen Magglingen beim größten Rhönradwettbewerb der Welt. „Ich war zum Glück in der ersten Hälfte aller Teilnehmer, sodass ich schon um 12 Uhr am Mittag meine drei Disziplinen hinter mir hatte“, berichtete Marlene Heck vom Wettkampf der Jugendturnerinnen und -turner. Zuvor war sie beim Einturnen guter Dinge gewesen, da alles zu ihrer Zufriedenheit funktioniert habe. Bei ihrer ersten Disziplin, der Spirale, musste sie allerdings mit kleineren Unsicherheiten kämpfen und schließlich sogar einen Großabzug in Kauf nehmen. Mit ihren 8,1 Punkten war die junge Turnerin folglich nicht zufrieden.

Starke Leistung zum Abschluss in der Geradekür

Im Sprung gelang ihr im zweiten Versuch jedoch eine gute Leistung, die mit 6,2 Punkten belohnt wurde. „Ich weiß, dass die Disziplin Sprung meine schwächste ist, deswegen ist diese Wertung völlig in Ordnung“, resümierte Marlene Heck.
Der große Triumph gelang ihr dann in ihrer Lieblingsdisziplin. Trotz kleinerer Unsauberkeiten in ihrer Geradekür turnte sie eine gute Übungsfolge und erhielt für ihre Leistung mit 10,45 Punkten eine ihrer höchsten Wertungen überhaupt. „Leider habe ich durch meine Fehler im Spiraleturnen einige wichtige Punkte liegenlassen müssen, aber es hat trotzdem für den zehnten Platz unter den 41 Starten gereicht“, freute sich die Turnerin des TSV Marburg-
Ockershausen.

Im Großen und Ganzen sei sie sehr zufrieden, da sie sich bei so einem großen Wettkampf mit den besten Turnerinnen und Turnern der Welt messen konnte und sich dabei sogar im oberen Viertel des Teilnehmerfeldes platzieren konnte. „Ein bisschen schade ist es trotzdem, weil ich weiß, dass noch einiges mehr drin gewesen wäre“, sagte Marlene Heck.

Einen Motivationsschub gab es für das Rhönrad-Talent an ihrem großen Tag auch noch: Ihre Vereinskameraden überraschten sie und besuchten die WM-Starterin in der Halle. Sie trugen Oberteile mit dem Aufdruck „Go, Marlene!“ „Es hat mich wirklich gefreut, dass mich mein Verein so tatkräftig unterstützt“, zeigte sich Marlene Heck stolz auf ihren Heimatverein: „Ich habe sie nach meiner Spiralekür gesehen und danach wurden meine Übungen nur noch besser.“

von Sina Schindler

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