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Platz drei ist das nächste Etappenziel

Basketball-Bundesliga Frauen Platz drei ist das nächste Etappenziel

Platz sechs ist den Basketballerinnen des BC Pharmaserv Marburg nicht mehr zu nehmen. Platz zwei und damit eine noch bessere Ausgangslage für die Playoffs kann und soll es werden.

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Die Marburger Mannschaftsführerin Maggie Skuballa (rechts) verteidigt beim Hinspielsieg gegen Osnabrücks Kendall Rodriguez.Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Zweimal müssen die Marburgerinnen in der Bundesliga noch ran, bevor die K.-o.-Runde beginnt. „Das wird eines der schwersten Spiele des Jahres“, prophezeit BC-Trainer Patrick Unger vor der Partie am Sonntag (16 Uhr) in Osnabrück bei den GiroLive Panthers. Denn für den Gegner geht es um den Klassenerhalt. „Mit einer Niederlage ist Osnabrück so gut wie in der zweiten Liga“, weiß Unger. „Die Panthers brauchen unbedingt einen Sieg. Es ist immer leichter, sich in solch einer Situation zu motivieren.“

Was nicht heißen soll, dass die Blue Dolphins nicht motiviert wären. „Wir haben jetzt schon mehr erreicht, als jeder für der Saison erwartet hatte. Für uns geht es um eine gute Ausgangslage für die Playoffs“, sagt Unger. Klar ist: Der momentane Platz vier ist nicht erstrebenswert. Denn dann würde schon im Playoff-Halbfinale ein Duell mit der „Übermannschaft“ aus Wasserburg drohen.

Wobei auch Wasserburg nicht unbesiegbar ist. Das zeigte vor zwei Wochen ausgerechnet Marburgs kommender Gegner Osnabrück, der den Spitzenreiter beim 69:64 überrumpelte. „Das Team gleicht nicht mehr dem aus der Hinrunde“, sagt Patrick Unger über die Panthers, die in Marburg klar mit 63:81 unterlagen. Insbesondere durch die Verpflichtung der Amerikanerin Alison Schwagmeyer, die im Januar an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehrte, hat sich die Qualität Osnabrücks erhöht.

Trotzdem fällt auf, dass der Abstiegskandidat sehr von der Starting Five lebt. Die Bank sorgt kaum für Entlastung. Bei der Niederlage in der Vorwoche standen Vanessa Abel, Janina Wellers und Britta Worms mehr als 30 Minuten auf dem Parkett, Centerin Jessica Höötmann spielte sogar komplett durch.

Auch die Marburgerinnen spielen mit einer kleinen Rotation. „Unser Vorteil ist, dass wir eingespielt sind“, sagt Unger. „Und wir haben bewiesen, dass wir in schweren Situationen zurückkommen können.“ Es habe sich über die Saison untereinander ein starkes Vertrauensverhältnis aufgebaut. Erst in der Vorwoche war diese mentale Stärke wieder zu sehen: Gegen die Rhein-Main Baskets drehten die Blue Dolphins im Schlussviertel auf und bogen durch ein 16:7 in den letzten zehn Minuten die Partie noch um (74:71).

An diesem Wochenende drücken die Marburgerinnen ihrem hessischen Rivalen allerdings die Daumen. Denn bei einem Sieg der Baskets gegen Herne und einem gleichzeitigen eigenen Erfolg würden die Dolphins mindestens auf Rang drei klettern und hätten ein Etappenziel erreicht.

von Holger Schmidt

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