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Petra Frank macht den Siegpunkt

Tischtennis, Hessische Pokalmeisterschaften Petra Frank macht den Siegpunkt

Dem zuletzt etwas kriselnden Regionalliga-Aufsteiger 1. TTV Richtsberg gelang in der kombinierten Regional-/Oberliga-Spielklasse die Titelverteidigung. Der TV Wallau verpasste den Hessentitel.

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Petra Frank vom 1. TTV Richtsberg wurde mit ihren Kolleginnen Pokalsiegerin.

Quelle: Michael Hoffsteter

 Regional-/Oberliga Frauen

Ohne Lea Grohmann gelang dem Richtsberger Trio Natalia Zherebina, Petra Frank und Rabea Becker im Halbfinale gegen den Oberligisten NSC Watzenborn-Steinberg II ein klarer 4:1-Erfolg.

Im Finale wartete mit 
dem Regionalliga-Meisterschaftsanwärter TTC Staffel eine hohe Hürde. Zu Beginn musste Becker gegen Staffels Nummer eins Anke Brück nach überraschend gewonnenem ersten Satz in den folgenden Durchgängen zwar Lehrgeld zahlen, doch Zherebina gegen Lena Bucht (3:0) und Frank gegen Teresa Söhnholz (3:1) antworteten mit sensationellen Siegen zur Richtsberger Führung.

In einer dramatischen Doppelpartie unterlagen Zherebina/Frank gegen Bucht/Söhnholz mit 11:13 im fünften Satz zum 2:2-Ausgleich. Zherebina zeigte sich gegen Staffels Spitzenspielerin Brück zunächst sehr nervös und gab die ersten beiden Sätze ab.

Durch zwei Satzerfolge erarbeitete sich die Richtsbergerin den finalen Durchgang, wo sie etwas glücklich, aber nicht unverdient, mit 11:9 die Oberhand behielt. Den ersten Matchball vergab Becker, die gegen Söhnholz chancenlos war. Das siebte Match musste also über den Hessenpokalsieg entscheiden. Frank gewann gegen Bucht die ersten beiden Durchgänge mit jeweils 11:9. Doch die Staffelerin glich durch ein ebenso enges 11:9 im vierten Satz aus. Den abschließenden Durchgang dominierte dann Richtsbergs Nummer drei mit 11:6 und sorgte so für die bejubelte Titelverteidigung.

 

Kreisliga

Nach zwei Hessenpokalsiegen und dem zweiten Platz im Vorjahr, als der TSV Ockershausen gegen den BSC Einhausen im Finale unterlag, musste sich der Bezirksklassen-Aufsteiger nun bereits im Halbfinale gegen die TTG Biebergemünd geschlagen geben. Erwin Becker konnte das TSV-Quartett zwar in Führung bringen, doch weder Herbert Kattenborn noch Markus Geißler brachte etwas Zählbares zustande. Im Doppel mussten sich Becker mit Sören Heine genauso glatt geschlagen geben, wie Becker gegen Schmidt. Biebergemünd setzte sich im Endspiel gegen den Vorjahressieger Einhausen ebenfalls mit 4:1 durch.

 

2. Kreisklasse

Gelang dem TV Biedenkopf IV mit den beiden Pokalerfolgen auf Kreis- und Bezirksebene große Überraschungen, war bei der Hessenpokalendrunde im Halbfinale der spätere Pokalsieger TTC Dorheim III eine Nummer zu groß. Gegen den Tabellenführer der 2. Kreisklasse Wetterau konnte lediglich Biedenkopfs Spitzenspieler Steffen Römer ( Foto: Hoffsteter) sein erstes Einzel mit 3:2 überraschend gegen den 100 TTR-Punkte höher eingestuften Paul Bastian gewinnen. Im zweiten Einzel verkaufte sich Peter Schmidt ebenfalls ordentlich und unterlag gegen Dorheims Spitzenspieler Dario Mlaka „nur“ 1:3. Auch im Doppel hielten Römer/Bandemer gegen Mlakar/Markmann gut dagegen und verpassten nach einem 11:8 im ersten Satz den Sieg nur hauchdünn mit 10:12, 12:14, 10:12.

 

3. Kreisklasse

Der TV Wallau wurde im Halbfinale gegen den Bezirk West-Vertreter TV Niederselters III seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich mit 4:1 durch. Zwar musste Wallaus Spitzenspieler Dennis Stark überraschend sein erstes Einzel mit 2:3 abgeben, dafür sprangen Alfred Müller und Sven Henkel in die Bresche und brachten mit zwei klaren Dreisatzsiegen die Hinterländer in Führung. Den Ausgleich verhinderten dann Stark/Henkel in einem extrem spannenden Doppelmatch mit 12:10 im Entscheidungssatz, nachdem auch die vorangegangenen vier Durchgänge nur mit zwei Zählern Differenz entschieden wurden. Stark legte im Anschluss dann ein 3:0 nach und brachte so sein Trio ins Hessenpokalfinale. Dort traf Wallau auf den hohen Favoriten TSV Lützellinden, der sich gegen die TG Rüsselsheim mit 4:2 durchsetzte.

Stark zeigte eine bärenstarke Vorstellung und gewann sowohl gegen Michael Bott als auch gegen Lützellindens Spitzenspieler Michael Tobias Schmidt. Eine kleine Siegchance hatten Stark/Henkel im Doppel, doch lediglich im zweiten (12:14) und dritten Satz, den sie mit 12:10 für sich entscheiden konnten, war das Match auf Augenhöhe. Die weiteren Partien endeten mit deutlichen Dreisatzsiegen für die Mittelhessen. Wallau hat dennoch das Optimum für sich herausgeholt und kann mit der Vorstellung auf Hessenebene sehr zufrieden zurückkehren.

von Cornelius Hahn

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