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Ohne Druck zum Tabellenführer

Fußball, Verbandsliga Mitte Ohne Druck zum Tabellenführer

Der Härtetest gegen den Spitzenreiter soll Schröcks Trainer Markus Kubonik weiteren Aufschluss über den Leistungsstand seiner Mannschaft geben

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Der Schröcker Julian Kraus (Mitte) flankt den Ball vor Wetzlars Leon Kissel.

Quelle: Thorsten Richter

Schröck. Die harte Arbeit hat sich gelohnt: Mit dem 3:1-Sieg am vergangenen Samstag gegen Eintracht Wetzlar hat der FSV Schröck die Abstiegsplätze verlassen und den Klassenerhalt wieder in eigener Hand. Nun muss der FSV am Samstag (14.30 Uhr) beim Ligaprimus Teutonia Watzenborn-Steinberg bestehen. Kommt nach den erfolgreichen Wochen und der aktuell guten Verfassung des Teams der Tabellenführer also gerade recht?

Ganz so sieht es FSV-Trainer Markus Kubonik nicht, der sich in erster Linie darüber freut, dass „wir nicht diesselbe Situation wie im Hinspiel haben“. Da verlor der FSV deutlich mit 0:4, durchlebte seine schwächste Saisonphase und war auch personell arg gebeutelt.

Das sieht nun allerdings wieder besser aus. Zumal auch Mehmet Kocak nach seiner Rotsperre wieder zurückkehren wird. „Wir müssen versuchen, ihren Offensivspielern nicht zu viel Raum zu geben und gleichzeitig auch unser Umschaltspiel nicht zu vernachlässigen“, sagt Kubonik, der aber weiß, dass die Teutonia auch in der Defensive ihre Stärken hat.

SC-Coach Steuernagel: „Wir haben noch fünf Endspiele.“

Das Spiel soll dem 37-Jährigen auch Aufschluss darüber geben, was er an seinem Team in den kommenden Wochen noch verbessern kann. „Wir freuen uns, dass wir uns nochmal mit der besten Mannschaft messen können“, sagt „Kubo“, gegen so ein Team bekommt man auch den eigenen Leistungsstand nochmals aufgezeigt.“

Watzenborn-Steinberg präsentierte sich am vergangenen Wochenende ähnlich gut wie Schröck. Mit einem souveränen 4:0-Sieg in Kelsterbach holte sich der SC die Tabellenführung von der Viktoria zurück. Nach einem schwachen Start aus der Winterpause mit einer 2:5-Niederlage gegen den SC Waldgirmes und einem 1:1 in Schwanheim hat die Teutonia seitdem mit 18:1-Toren alle ihre fünf Spiele gewonnen. „Die Schwächephase ist vorbei“, sagt SC-Trainer Daniel Steuernagel, „wir haben uns gut erholt und am vergangenen Sonntag ein überragendes Spiel gemacht“.

Gegen Schröck erwartet Steuer-nagel aber eine komplett andere Partie. „Ich habe das Team mehrmals gesehen“, sagt der SC-Coach: „Sie sind eine verschworene Einheit, die sich als Kollektiv präsentiert.“ Deshalb dürfe man auch nicht den Fehler machen und den Aufsteiger unterschätzen. „Das darf uns gegen Schröck nicht passieren“, sagt er. Deswegen sei es wichtig Vollgas zu geben, hochkonzentriert zu sein und das gleiche Engagement wie in Kelsterbach zu zeigen. „Wir haben noch fünf Endspiele, die wir alle gewinnen müssen“, sagt Steuernagel, „dann werden wir unser Ziel - den Aufstieg in die Hessenliga - auch erreichen“.

von Tobias Kunz

Der Spieltag in der Verbandsliga Mitte
Teut. Watzenborn-Stbg. - FSV Schröck (Sa., 14.30 Uhr), VfB Gießen - SV Niedernhausen, Eintracht Wetzlar - FV Biebrich, FSV Braunfels - FC Eddersheim (alle Sa., 15.30 Uhr), FC Dorndorf - SG Oberliederbach, VfB Unterliederbach - FV Breidenbach, SC Waldgirmes - TuS Dietkirchen (alle So., 15 Uhr).
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