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Nur ein Sieg lässt alle Optionen offen

Playoffs Blue Dolphins Nur ein Sieg lässt alle Optionen offen

Heute Abend heißt es für das Team von Trainer Patrick Unger „Sekt oder Selters“. Nur mit einem Sieg bleibt Marburg im Rennen um das Erreichen des Halbfinales.

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Die US-Amerikanerin Kellindra Zackery (Nr. 31) in Diensten des BC Pharmaserv Marburg ist in dieser Szene von Oberhausens Abwehr nicht zu stoppen.Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Eindeutiger könnte die Ausgangslage für die Basketballerinnen des BC Marburg vor dem zweiten Playoff-Viertelfinalspiel bei New Basket Oberhausen nicht sein. Verlieren die Blue Dolphins nach der Niederlage in eigener Halle auch die zweite Partie, dann ist für sie die Saison beendet.

Sollte ihnen allerdings ein Sieg gelingen, dürfen sich die heimischen Basketballfans auf die entscheidende dritte Partie in der Marburger Georg-Gaßmann-Halle freuen.

Beide Teams stehen sich in nichts nach. Gleichwohl haben die heimstarken Oberhausenerinnen mit ihrem Publikum im Rücken den Vorteil des ersten Sieges. Ihre Trainerin Katja Zberch warnt jedoch davor anzunehmen, es könne ein Spaziergang werden. „Auch wenn wir zu Hause spielen, wird es mindestens genauso schwer wie in Marburg“, wird sie auf der Homepage von NB Oberhausen zitiert. Gleichwohl werde ihr Team versuchen, an die an der Lahn gezeigte Leistung anzuknüpfen. Diesmal ist auch wieder Sarah Zierhut zurück im Team. Es fehlt nach wie vor die verletzte Birte Thimm.

"Wir wollen 40 Minuten eine starke Defense entwickeln"

Auf Marburger Seite wird es vor allem darum gehen, die unerklärliche Anfangsschwäche der Blue Dolphins auf ein Minimum zu reduzieren. Dafür ist höchste Konzentration aller Spielerinnen gefordert.

„Wir hatten an der 57:61-Niederlage zwar ein paar Tage zu knabbern“, räumt Marburgs Trainer Patrick Unger ein, „doch jetzt blicken wir nach vorn und wollen das Beste aus der kritischen Situation machen und versuchen immer wieder, aus den Fehlern zu lernen.“ Ob der Erkenntnisgewinn gefruchtet hat und wie die Spielerinnen die daraus erwachsenen Konsequenzen auf dem Spielfeld umsetzen werden, wird sich heute Abend erweisen.

„Wir wollen 40 Minuten eine starke Defense entwickeln“, sagt Unger. Dabei gelte es, die wurfstarken Oberhausenerinnen, von denen in Marburg vor allem die US-Amerikanerin Monique Reid herausragte, in ihren Aktionsradien einzuschränken. Unger kann wieder die abwehrstarke und spielerfahrene Natalie Gohrke einsetzen, die von ihrer Verletzung genesen ist.

Sollte Marburg tatsächlich einen Sieg erringen, dann findet das Spiel um den Einzug ins Halbfinale am Sonntag ab 16 Uhr in der Georg-Gaßmann-Halle statt.

Playoff-Viertelfinale, 2. Begegnung: New Basket Oberhausen - BC Pharmaserv Marburg, TV Saarlouis Royals - TSV Wasserburg, ChemCats Chemnitz - Rhein-Main Baskets (alle heute, 20 Uhr), SV Halle Lions - Herner TC (heute, 19 Uhr).

von Bodo Ganswindt

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