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Nils Langer hält die Konzentration hoch

Tennis, Marburg Open Nils Langer hält die Konzentration hoch

Nils Langer ist in Marburg ein guter Bekannter. Im Jahr 2009 hat er die Marburg Open gar gewonnen. Damals waren sie allerdings noch kein ATP-Challenger-Turnier. Gestern hat er sich ins Viertelfinale gespielt

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Der Deutsche Nils Langer schlägt einen Rückhandball. Er gewann das Match und steht heute im Viertelfinale.

Quelle: Bodo Ganswindt

Marburg. „Ich bin heute immer konzentriert drangeblieben“, sagte der 25-jährige Nils Langer nach der siegreich bestrittenen Partie gegen den Australier Jason Kubler, der ihm bei schier unerträglichen hohen Temperaturen enorm zugesetzt hatte.

Marburg Open - Kamke. Foto: Thorsten Richter (thr)

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Zum Auftakt des Matches verloren beide Athleten ihr erstes Aufschlagspiel, ehe sie sich akklimatisiert hatten und zu ihrem Spiel fanden. Kubler brachte in der Folge sein Service relativ problemlos durch, während Langer doch einige Mühe hatte. Beim Stand von 4:4 attackierte Kubler Langers Aufschlag, und zwar mit Erfolg.

Aber Langer revanchierte sich postwendend, denn er hatte offenbar einen anderen Plan. Nach dem Rebreak legte er gar das 6:6 vor. Doch Kubler rettete sich mit dem Gewinn des folgenden Spieles in den Tiebreak, wo er wie Phönix aus der Asche zu kommen schien, denn er lag plötzlich mit 3:0 vorne.

Ausgeglichener Auftakt im zweiten Satz

Langer behielt die Nerven, agierte konzentriert und lag wenig später mit 4:3 und 5:4 und 6:4 in Führung. Mit dem nächsten Aufschlagsspiel sicherte er sich den 7:6-Satzgewinn.

Nach ausgeglichenem Auftakt des zweiten Satzes „biss“ Langer im dritten Spiel zu, nahm Kubler den Aufschlag ab und hielt den Vorsprung bis zum 5:4. Der Australier schien nun ein wenig müder zu wirken als sein Gegenüber, gleichwohl versuchte er alles, die drohende Niederlage zu verhindern. Aber Langer war auf der Hut und setzte nach einem langen und spektakulären Ballwechsel den Schlusspunkt zum 6:4.

Alle Punkte bis zum Ende durchgespielt

„Mein Gegner hat stark gespielt“, räumte Langer ein. Aber er habe gut dagegengehalten und seinerseits Akzente gesetzt. „Ich habe alle meine Punkte bis zum Ende durchspielen müssen, um zum Erfolg zu kommen. Wir haben uns nichts geschenkt.“

Sein Gegner im heutigen Viertelfinale ist der Belgier Arthur de Greef, der den Aufschlag-Kanonier Mikhail Ledovskikh aus Russland denkbar knapp mit 7:6, 7:6 jeweils im Tiebreak ausgeschaltet hatte.

Daniel Brands trifft im Spiel des Tages auf den Brasilianer Rogerio Dutra Silva, der gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu den ersten Satz gewonnen hatte, bevor dieser wegen einer Verletzung hatte aufgeben müssen.

von Bodo Ganswindt

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