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Nicht in Rückstand geraten - sonst wird‘s schwer

Fußball-Hessenliga Nicht in Rückstand geraten - sonst wird‘s schwer

In Osthessen will die Stadtallendorfer Eintracht ihren ersten Dreier einfahren. Das dürfte nur dann gelingen, wenn der TSV das Offensivduo der Buchonen in den Griffbekommt.

Stadtallendorf. Fünf Treffer erzielte Buchonia Flieden bei seinen zwei Auftakterfolgen gegen den TSV Lehnerz (2:0) und den OSC Vellmar (3:1), nach denen die Osthessen mit dem TSV Steinbach und dem SV Wiesbaden punkt- und torgleich auf Platz eins stehen.

Sascha Gies (3) und Fabian Schaub (2) haben die Elf von Trainer Martin Hohmann dorthin gehievt. „Diese zwei Spieler sind in der ganzen Liga bekannt. Sie schießen regelmäßig Tore“, warnt Sicaja - insbesondere vor dem letztjährigen Hessenliga-Torschützenkönig Fabian Schaub: „Dieser Mann macht etwas her. Er ist sehr robust, und sein Erfolg kommt nicht von ungefähr. Marko Zelic hat gegen ihn das letzte Mal gut gespielt“, deutet der Coach an, dass der zuletzt zweimal nicht in den Kader berufene Innenverteidiger wieder mit von der Partie sein könnte. Nicht mit dabei wird indes Thomas Wellner sein.

Der Neuzugang stand bislang ebenfalls noch nicht im Kader und wird auch die kommenden Wochen fehlen: „Bei einer MRT wurde bei ihm ein Meniskusschaden festgestellt. Er wird nächste Woche operiert“, berichtet Sicaja. Eines soll seine Elf morgen unbedingt vermeiden: „Flieden hat nie großen Fußball gespielt. Man sollte dort aber nicht in Rückstand geraten“, warnt der Übungsleiter, der Fortschritte in Sachen eigener Offensive sieht: „Del-Angelo Williams hat es gegen Lohfelden richtig gut gemacht. Wir müssen ihm aber etwas Zeit lassen - genau wie Sergej Maro und Felix Erben. Sie müssen sich erst anpassen. Man kann in zwei Wochen keine fertigen Stürmer machen. Deshalb müssen wir die Last auf mehrere Schultern verteilen.“ Während Sicaja noch um den Einsatz von Laurin Vogt (mit dem Fuß umgeknickt) bangt, fehlt Hohmann lediglich der Rot-gesperrte Flügelspieler Stefan Dietz. „Über unseren Start bin ich etwas überrascht“, gesteht der Buchonen-Coach, „die Siege waren aber völlig verdient. Insbesondere die Art und Weise wie wir gewonnen haben, war überzeugend. Früher waren wir in der Defensive offen wie ein Scheunentor. Als Mannschaft stehen wir defensiv nun besser.“

Und das, obwohl man „sehr erfahrene“ Spieler abgegeben und „vier blutjunge“ Akteure dazubekommen habe, weshalb Hohmann warnt: „Die Saison wird für uns ganz, ganz schwer. Deshalb lassen wir uns von der derzeitigen Situation auch nicht blenden.“

Die Freude über die Fortschritte im Abwehrverbund trübt bei Hohmann nur eine Tatsache: „Stadtallendorf ist eine Mannschaft, gegen die wir es immer schwer hatten. Sie hatte auch unsere Stürmer immer gut im Griff. Ich bin gespannt, wie meine Mannschaft am Samstag damit umgeht.“

von Marcello Di Cicco

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