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Neu-Coach Lokoc strahlt Optimismus aus

Fußball, Verbandsliga Neu-Coach Lokoc strahlt Optimismus aus

Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr rangiert der FV Breidenbach in der Fußball-Verbandsliga nur auf Rang zehn.

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Bislang lief es bei Felix Baum (rechts) und dem FV Breidenbach in der Verbandsliga noch nicht rund. Vor allem die Heimschwäche gibt zu denken. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Breidenbach. Wenn die „Blauen“ am Sonntag, 21. Februar, um 14 Uhr mit der Nachholbegegnung gegen den FC Eddersheim in die Restrunde der Verbandsliga Mitte starten, liegen hinter dem Hinterländer Traditionsverein turbulente Wochen.

Nach dem für viele überraschenden Rücktritt von Trainer Torsten Opitz vier Tage nach der 1:2-Heimniederlage am 12. Dezember 2015 gegen den SC Waldgirmes steht der langjährige Keeper Martin Lokoc (Foto: Herbert Lenz) seit 2. Januar als Alleinverantwortlicher auf der Kommandobrücke.

Der Vorzeige-Club aus dem Perftal zählte bisher nicht zu den positiven Überraschungen in der Verbandsliga Mitte: In 18 Spielen gab es sieben Siege, drei Unentschieden und acht Niederlagen. Unter dem Strich stehen 24 Punkte, ein Torverhältnis von 38:35 und Rang zehn - mit Luft nach oben.

Der Grund für das bisher magere Abschneiden: Die eklatante Heimschwäche. In neun Partien fuhr der FVB lediglich einen „Dreier“ ein und kassierte fünf Niederlagen. Mit dem 5:1-Erfolg gegen den FC Ederbergland am 27. November 2015 wurde endlich der Heimfluch nach 250 Tagen verjagt. Die Kehrseite der Medaille: Auswärts konnten Felix Baum, Okay Yildirim und Co. bereits sechsmal siegen.

Einen Tag nach dem Opitz-Rücktritt hatte der 32-jährige Breidenbacher Familienvater Martin Lokoc die sportliche Verantwortung übernommen. „Ich mache es für die Mannschaft und für den Verein und bin Trainer bis zum 30. Juni 2016“, sagt der ehemalige Profi beim FC Banik Ostrava, einem der populärsten Fußballvereine Tschechiens.

Der noch immer verletzte „Kult-Torwart“, der sich im ersten Spiel der Saison 2014/2015 beim SC Teutonia Watzenborn-Steinberg alle Bänder gerissen hatte, genießt im Gunterstal ein hohes Ansehen. „Wir wollen zu Hause unseren Fans wieder attraktiven und offensiven Fußball präsentieren. Meine Mannschaft hat eine gute Qualität. Rang sieben in der Schlussabrechnung ist das Ziel“, hat sich der gelernte Schlosser auf die Fahnen geschrieben.

„Wir hatten uns vor den Heimspielen immer gepusht, doch auf dem Platz nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Auswärts haben wir abgewartet, was der Gegner macht, und dann unsere Chancen genutzt“, ergänzt er.

Am morgigen Mittwoch (19 Uhr) gegen den VfB Marburg und am Samstag, 13. Februar (16 Uhr) bei der Spielvereinigung Olpe (Westfalenliga) stehen zwei Testspiele auf dem Programm, in denen jeder Spieler seine Chance bekommt.

Vier Mal pro Woche bittet Martin Lokoc seine ehemaligen Mitspieler zu den Trainingseinheiten, in denen neben Ausdauer- und Konditionstraining auch der Ball im Mittelpunkt steht. Trainieren lässt er in kleinen Gruppen. „Da habe ich eine bessere Übersicht. Sollte ich aus beruflichen Gründen ausfallen, werden Felix Baum und Dennis Brandl die Übungseinheiten übernehmen“, sagt Lokoc. Mit der bewährten Viererkette, zwei „Sechsern“, drei Akteuren davor und einer Sturmspitze will der FVB die Gegner in den 13 Partien der Restrunde überraschen.

Ab dem 1. Juli 2016 steht dann im Perftal wieder Frank Winkler an der Seitenlinie. „Das war das Beste, was dem FV Breidenbach passieren konnte“, sagt der gebürtige Tscheche, der sieben Monate nach seiner zweiten OP in Bigge-Olsberg weiter auf „grünes Licht“ der Ärzte wartet.

von Herbert Lenz

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