Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Nahrgang wird neuer Bauerbach-Trainer

Fußball-Gruppenliga Nahrgang wird neuer Bauerbach-Trainer

Gemunkelt wurde es schon länger, nun ist es amtlich: Nach seinem Engagement beim VfB Wetter folgt Sascha Nahrgang auf Wolfgang Breitenmoser als Trainer des Gruppenligisten SV Bauerbach.

Voriger Artikel
Marvin Helm setzt die Glanzlichter
Nächster Artikel
Wiedersehen mit Kellindra Zackery

Sascha Nahrgang trainiert künftig den SV Bauerbach. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Bauerbach. Mehrere Male sprach Nahrgang im Dezember mit Bauerbachs Vorsitzendem Edmund Euker sowie Trainern, Mannschaftsrat und einzelnen Spielern des SVB. Seit Dienstagabend steht fest: Der 28-jährige Marburger übernimmt knapp zwei Monate nach seiner Entlassung beim VfB Wetter den Ligakonkurrenten aus dem Marburger Stadtteil.

„Der SV Bauerbach ist einfach ein reizvoller Verein, der in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung gemacht hat. Thomas Schick hat hier lange sehr gute Arbeit geleistet. Diese möchte ich fortsetzen und Ruhe hineinbringen“, sagt Nahrgang.

Soll heißen: Nach kurzzeitigen Tätigkeiten von Bernd Wiesner, Interimscoach Aman Ashgedom und Wolfgang Breitenmoser, der seinen Rückzug zur Winterpause angekündigt hatte (die OP berichtete), soll auf dem Trainerposten wieder Konstanz her, weshalb sich Nahrgang und der SVB auf eine Zusammenarbeit bis 2016 geeinigt haben.

„Im Sommer waren wir mit unserem Anruf bei Sascha zwei Tage zu spät“, verrät Euker, dass Nahrgang schon mal auf dem Wunschzettel des SVB stand und warum dies erneut der Fall war: „Wir haben mit zehn Punkten eingegrenzt, was unser Trainer erfüllen sollte. Da standen zu diesem Zeitpunkt in der Saison nicht mehr so viele Trainer zur Auswahl“, sagt Euker, der die Wahl jedoch keineswegs als Notlösung verstanden sehen will - im Gegenteil: „Hinsichtlich der Perspektive Zukunft, seiner hohen fußballerischen Kompetenz und seiner Erfolgshungrigkeit sprach vieles für Sascha. Wir liegen in sehr vielen Dingen sehr eng beieinander, haben mit Bernd Wiesner schon gute Erfahrungen mit einem jungen Trainer gemacht und glauben, dass Sascha den richtigen Ton treffen kann, um die Spieler zu begeistern und um deren Lust und Freude am Fußball zu wecken.“

Für den ehemaligen Juniorentrainer des VfB Marburg waren bei seiner Entscheidungsfindung vor allem zwei Dinge ausschlaggebend: „Zum einen hat Bauerbach hochtalentierte, überragende Fußballer. Da muss es einen Trainer einfach reizen. Zum anderen ist die Infrastruktur hervorragend. Der Verein hat unter anderem einen Fitnessraum und eine Sauna“, schwärmt Nahrgang, der sich nach seiner ersten Station als Seniorentrainer in Wetter „nicht um 180 Grad drehen“ will, aber weiß: „Ich muss noch etwas konsequenter werden.“

Arbeiten will der junge Coach nicht nur an den sportlichen Zielen, sondern auch am Image seiner Elf, das zuletzt bei der Marburger Hallenstadtmeisterschaft gelitten hat (die OP berichtete).

„Unser Ziel ist es, eine sehr gute Rückrunde zu spielen. Aber auch am Erscheinungsbild muss sich etwas ändern. Es darf nicht sein, dass zuerst darüber und erst danach über die Qualität unserer Spieler gesprochen wird“, sagt Nahrgang und verrät gegenüber der OP: „Ich habe mich noch am Finaltag der Hallenstadtmeisterschaft für den Job entschieden, weil mich der Ehrgeiz dieser Mannschaft wahnsinnig beeindruckt hat.“

Wie Euker auf OP-Anfrage bestätigte, hat nach Thorsten Gantenberg (SV Beltershausen) auch Andrew Iyasere (SG Birklar) den SVB verlassen. Zuvor hatte der Klub Pascal Köhler (VfB Marburg) und Vincent Ebinger (TSV Wittelsberg) als Winter-Neuzugänge vermeldet (die OP berichtete).

von Marcello Di Cicco

Voriger Artikel
Nächster Artikel
De Höhner in der Stadthalle

Kultband „Höhner“ machte Marburg vor 470 begeisterten Fans im Erwin-Piscator-Haus zum Kölner Stadtteil