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Bei der 35:49-Niederlage in Stuttgart zeigten die Marburg Mercenaries zuletzt eine couragierte Leistung. Trainer Dalwig will den Schwung in die Partie bei den Allgäu Comets am Sonntag mitnehmen.

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Auf Andrecus Lindley (vorn) und die Marburg Mercenaries wartet
am Sonntag die nächste schwere Aufgabe.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Für die Mercenaries wird es nicht leichter. Nachdem die Marburger in den jüngsten beiden Spielen Niederlagen gegen die Top-Teams Schwäbisch Hall und Stuttgart einstecken mussten, gastieren sie am Sonntag (15 Uhr) bei den Allgäu Comets. Auch die „Kometen“ sind ein schwerer Brocken. Sie gehören mit sieben Siegen und zwei Niederlagen zu den Top-Teams der Liga, belegen den dritten Rang der Gruppe Süd der German Football League (GFL) und sind seit vier Partien ungeschlagen.

In fast jeder Defensiv-Statistik rangieren die Allgäuer auf den ersten fünf Plätzen der GFL. Besonders beeindruckend: Sie haben in vier ihrer neun Spiele zu Null gespielt. Eine Meisterleistung. Auf die Marburger Offensive, angeführt von Quarterback E. J. White, wartet somit ein besonders hartes Stück Arbeit.

White machte jedoch in der vergangenen Partie gegen Stuttgarts hervorragende Verteidigung ein starkes Spiel, und auch seine Wide Receiver zeigten ihre bisher beste Saisonleistung. Daran gilt es anzuknüpfen.

Personaldecke bleibt dünn

„Wir hoffen, die vielen positiven Dinge im Passspiel beizubehalten und die individuellen Fehler abstellen zu können“, erklärt Head Coach Matthias Dalwig.

Laut Defensive Coordinator Carsten Weber könnten Spielanlage und Offensivsystem der Comets der Marburger Verteidigung gerade recht kommen. „Der Allgäuer Angriff ähnelt dem der Stuttgart Scorpions sehr. Theoretisch sind wir also nach dem Spiel in Stuttgart gewappnet. Aber wie immer müssen wir die Theorie auf dem Platz umsetzen und es besser als in Stuttgart“, sagt Weber, dem am Sonntag Safety Jimmy Yock (persönliche Gründe) fehlen wird. Laut Dalwig sei auch der Einsatz von Daniel Katusic (Bluterguss) „sehr fraglich“.

Die Personaldecke ist also weiterhin sehr dünn bei den „Söldnern“. Trotzdem hat das 35:49 in Stuttgart gezeigt, dass die Marburger auch mit guten Teams mithalten können. Ein Überraschungssieg gegen Allgäu wäre Gold Wert, da es für die „Mercs“ im Kampf um den direkten Klassenerhalt seit Sonntag brenzliger geworden ist. Denn Schlusslicht Franken Knights fuhr den ersten Saisonsieg ein, ist damit mit den Mercenaries und den Rhein Neckar Bandits punktgleich. Ein Team dieses Trios wird in die Relegation gegen den Abstieg müssen.

von Benjamin Kaiser

Tabelle und Spielplan

GFL Gruppe Süd
1. Schwäbisch Hall Unicorns 10 481:148 18:2
2. Stuttgart Scorpions 11 395:146 18:4
3. Allgäu Comets 9 207:112 14:4
4. Saarland Hurricanes 10 295:207 14:6
5. Munich Cowboys 9 173:204 8:10
6. Rhein-Neckar Bandits 9 70:309 2:16
7. Marburg Mercenaries 9 152:319 2:16
8. Franken Knights 11 93:521 2:20

Nächste Spiele:
Munich Cowboys - Rhein-Neckar Bandits (Samstag, 16 Uhr),
Allgäu Comets - Marburg Mercenaries (Sonntag, 15 Uhr)

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