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„Müssen einen guten Start erwischen“

Fußball, Hessenliga „Müssen einen guten Start erwischen“

Nach der gut dreimonatigen Winterpause leitet das Mittelhessen-Derby für die Sicaja-Elf die Restrunde ein. Dabei wollen die Herrenwälder in Steinbach keine Punkte verschenken.

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Antonyos Celik (links, hier gegen Simon Grosch vom Hünfelder SV) erzielte im Hinspiel gegen den FSV Fernwald den Siegtreffer für die Stadtallendorfer Eintracht. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Stadtallendorf. Bereits zum Saisonauftakt trafen beide Mannschaften aufeinander. Damals endete die Partie 1:0 für die Eintracht, die auch im Rückspiel nichts zu verschenken hat.

„Wir müssen sehen, dass wir einen gut Start erwischen. Das wäre wichtig für den Kopf. Dafür müssen wir die Aggressivität, die wir im Training zeigen, auch sofort im Spiel anwenden. Wir müssen pressen, was geht“, fordert TSV-Übungsleiter Dragan Sicaja von seiner Elf, die besonders zum Abschluss der Vorbereitung im Testspiel gegen den Regionalligisten KSV Hessen Kassel trotz einer 3:5-Niederlage zu gefallen wusste. „Da haben wir hervorragend gespielt“, lobt Sicaja.

FSV-Trainer Borchers fordert vollen Einsatz

Dies ist auch Ronald Borchers nicht entgangen. Der Ex-Spieler der Frankfurter Eintracht ist seit Ende Oktober des vergangenen Jahres Trainer beim FSV Fernwald und lobt den mittelhessischen Konkurrenten in höchsten Tönen. „Stadtallendorf hat die ersten 17 Spiele nicht verloren. Das zeugt von einer gewissen Stabilität und Kontinuität, die ich auch von meiner Mannschaft einfordere. Jeder Spieler muss morgen die Bereitschaft zeigen, für seine Mitspieler zu arbeiten“, hat Borchers klare Vorstellungen - und das trotz der Tatsache, dass die personelle Situation noch etwas angespannt ist: Ceyhun Dinler (Kreuzbandriss) und Julian Buß fallen noch aus. Baris Odabas, Stefan Baric (beide Leistenverletzung) und Rafael Szymanski (Mittelfußbruch) sind noch nicht hundertprozentig fit. „Eng stehen“ und „aggressiv verteidigen“ laute die Devise für seine Schützlinge.

Nur Kenan Atas fehlt Stadtallendorf noch

„Wir wissen, wie wir dem Gegner wehtun können“, sagt derweil Sicaja, der sich nicht in die Karten schauen lassen möchte, allerdings weiß, auf welche Akteure der Steinbacher seine Schützlinge das Augenmerk richten müssen. „Fernwald hat nach vorne eine gute Qualität und verfügt in Sven Schmitt, Michael Bodnar oder Kian Golafra über sehr gute Spieler, die die erste Geige spielen.“ Zudem hat der Tabellenzwölfte mit der Verpflichtung von Rudi Hübner vom Drittligisten SV Darmstadt 98 in der Winterpause seinen Angriff verstärkt.

Dort könnte der 27-Jährige auf TSV-Neuzugang Sebastian Przybyszewski stoßen. Der Defensivspieler ist im Winter zur Eintracht gewechselt (die OP berichtete) und morgen einsatzbereit. „Er muss sich erst finden, wird aber immer besser“, sagt Sicaja über den 33-Jährigen. Außer Kenan Atas, der noch zwei Spiele eine Rotsperre absitzen muss, hat der TSV-Coach alle Spieler an Bord. Wer Atas‘ Posten als linker Außenverteidiger einnimmt, lässt Sicaja offen: „Wir haben Sercan Atas, Nicolai Lorch und Kevin Schudy und werden Lösungen finden.“

von Marcello Di Cicco

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