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Münn soll es in Dreihausen richten

Zwischenbilanz Fußball-Kreisoberliga: VfL Dreihausen Münn soll es in Dreihausen richten

Nach Joachim Kraus und Ludwig Hoß ist Volker Münn schon der dritte Trainer beim VfL Dreihausen, der vor Beginn der Restrunde Platz zwölf in der Fußball-Kreisoberliga Nord belegt.

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Timo Lorch (links, gegen Buchenaus Tobias Müller) ist gemeinsam mit Janick Schleich mit acht ­Treffern bislang bester Torschütze des VfL Dreihausen.

Quelle: Thorsten Richter

Dreihausen. Das Ziel für die Restrunde ist einfach definiert: 2016 soll es keine Rettung auf den letzten Drücker geben wie in der vergangenen Saison. Fußball-Abteilungsleiter Jens Schmid wünscht sich weniger Spannung: „Wir werden wieder um den Klassenerhalt spielen. Ich hoffe, dass wir früher Gewissheit haben, gerettet zu sein. Alles, was dazukommt wäre ein Bonbon.“ Die Mannschaft wisse, dass vor ihr noch ein hartes Stück Arbeit liegt und jeder noch eine Schippe draufpacken muss. „Wir wollen fit in den Spielbetrieb gehen und daran wird in der Vorbereitung gezielt gearbeitet“, sagt der neue Trainer Volker Münn . Der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt trainierte bis zum Mai 2015 die Frauen von Eintracht Wetzlar.

Die Marschroute für den Klassenerhalt ist für Münn klar: „Wir haben noch 15 Spiele, in denen wir mehr Punkte holen müssen, als die bisherigen 21 Zähler.“ In der Restrunde hat das Team noch acht Heimspiele, unter anderem gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf Silberg/Eisenhausen, Südkreis, Eder Frankenberg und Michelbach. Mit nur zwei Siegen und acht Punkten ist Dreihausen allerdings die drittschwächste Heimelf der Liga, während sie mit 13 Zählern Rang sieben der Auswärtstabelle belegt.

Platz vier nach sieben Spielen

Dabei hatte alles so gut begonnen. Die Mannschaft holte aus den ersten sieben Spielen 14 Punkte und lag auf Platz vier. Danach aber gab es vier Niederlagen in Serie mit 2:11 Toren. Bis zur Winterpause holte der VfL aus zehn Spielen nur noch sechs magere Zähler und rutschte nahe an die Abstiegsränge. Der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt nur noch vier Punkte.

Ein Grund für die Negativserie waren die vielen Verletzungen, in einigen Spielen stellte sich die Mannschaft praktisch von selbst auf. Dazu kommt die Unerfahrenheit der jungen Mannschaft. „Wir haben ein Durchschnittsalter von 22 Jahren. Da müssen einige Akteure noch dazulernen“, meint Jens Schmid.

„Das Jahr war für uns ein Seuchenjahr“, bemerkt Schmid, der über die ganze Spielzeit hinweg viele schwerverletzte Leistungsträger wie Nils Steitz, Florian Boss und Oliver Jacob zu beklagen hatte. Dazu kamen die beiden Langzeitverletzten Kristof Kühn und Tobias Vogel, die noch ohne Spielpraxis in der laufenden Saison sind. Während Kristof Kühn wieder im Mannschaftstraining ist, musste Tobias Vogel wegen seiner Verletzung die Karriere beenden.

"In der jungen Mannschaft steckt viel Potenzial"

In der Hinrunde stand Dreihausen mehr im Schatten als im Licht. Dennoch waren gute Spiele dabei, an die es jetzt anzuknüpfen gilt. „Ich habe die Mannschaft beim 2:1-Sieg gegen den Tabellenzweiten FC Türk Gücü Breidenbach gesehen. Die Elf hat ein sehr gutes Spiel gezeigt und völlig verdient gewonnen. In der jungen Mannschaft steckt viel Potenzial“, so der erste Eindruck des 55-jährigen B-Lizenz-Inhabers Volker Münn.

  • Zugänge: Elkahil Sahili (SV Bauerbach), Markus Winter (FSV Cappel), Guilherme Prestes da Silva (Brasilien), Thorsten Wiesner, Nicolai Putz, Christian Graf und Jochen Hofmann (alle SG Ebsdorfergrund).
  • Abgänge: Tobias Vogel (Karriereende wegen Verletzung).
  • Bilanz: Platz 12 mit 21 Punkten, 6 Siege, 3 Remis, 8 Niederlagen.
  • Beste Torschützen: Timo Lorch und Janick Schleich (8).
  • Höchster Heimsieg: 2:1 gegen FC Türk Gücü Breidenbach. Höchste Heimniederlage: 2:5 gegen FSV Buchenau und FV Wallau. Höchster Auswärtssieg: 4:1 bei der FSG Südkreis. Höchste Auswärtsniederlage: 1:3 beim VfL Neustadt und TSV Michelbach.
  • Auftaktprogramm: FV Cölbe (H), SV Beltershausen (A).

von Lothar Reeber

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