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„Monsters“ belohnen sich mit Bronze

Deutsche Hochschulmeisterschaften im Softball „Monsters“ belohnen sich mit Bronze

Das Halbfinale war das Ziel, Platz drei ist es geworden. Die Softballer der Philipps-Universität haben bei der Endrunde um die deutsche Hochschulmeisterschaft ihr Soll mehr als erfüllt.

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Durchnässt und erschöpft, aber glücklich: Die „Marburg Monsters“ um Trainer Stephan Elkins (vorne, Dritter von links) errangen in Düsseldorf bei der Endrunde der deutschen Hochschulmeisterschaft im Mixed-Fastpitch-Softball den dritten Platz.

Quelle: Marcus Richter

Marburg. Am Ende fiel der Jubel ein bisschen verhalten aus. Der lästige Nieselregen hatte seinen Anteil daran. Auch die Erschöpfung nach dem fünften Spiel in zwei Tagen. Doch lag es in erster Linie wohl am Spielverlauf. Mit 10:0 fegten die „Marburg Monsters“ im Spiel um den dritten Platz die „Münster Roadrunners“ vom Feld.

Auch wenn das Ergebnis erst am Ende so deutlich ausfiel, die „Monsters“ hatten den Tabellenzweiten der Qualifikationkomplett im Griff. MarburgsPitcherin Mona Hinrichs warf einmal mehr herausragend.

Die Feldverteidigung war der gewohnt sichere Rückhalt und wartete mit spektakulären Spielzügen auf. Am Schlag zeigten sich die Lahnstädter diszipliniert und ließen sich nicht zum Schwingen auf schlechte Würfe verleiten.

Darin sah „Monsters“-Trainer Stephan Elkins auch über die gesamte Saison hinweg den Schlüssel zum Erfolg. „Wir haben viel an Kleinigkeiten gearbeitet und dazugelernt. Das macht den Unterschied zum Vorjahr aus.“ Da wurden die Marburger am Ende Fünfter. Mit der Bronzemedaille feierten sie nun den größten Erfolg seit der Vizemeisterschaft 2004, den allerdings nur ein noch aktiver Spieler miterlebte.

Späterer Titelträger zu stark

Platz drei hatten die „Monsters“ auch schon in der Qualifikation belegt. Diese hatten die „Cologne Travellers“ gewonnen. Und sie waren es auch, die im Halbfinale Marburgs Titelträume mit einem heftigen 0:15 beendeten. „Die haben gehauen und wir nicht“, brachte es Elkins auf den Punkt.

Seine Schützlinge kamen mit dem Kölner Pitching einfach nicht zurecht. Und zurecht holte sich das Team aus der Domstadt in der Neuauflage des Vorjahresfinales gegen Aachen mit 8:6 seine erste Hochschulmeisterschaft.

In den Gruppenspielen hatten die Marburger beim 5:3 gegen München mehr Mühe gehabt als gedacht. Das deutliche 10:1 gegen Landau dagegen war so nicht vorauszusehen gewesen. Ebenso unerwartet war die Höhe des 1:13 gegen Münster. „Da war einfach der Wurm drin“, sagte Elkins. Allerdings waren die „Monsters“ bereits vor dieser Partie für das Halbfinale qualifiziert gewesen.

„Der diesjährige Meister war für uns nicht zu schlagen. Daher können wir mit dem dritten Platz zufrieden sein“, freute sich Elkins und hob die gute Teamleistung hervor.

von Marcus Richter

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