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Mit viel Selbstbewusstsein gen Süden

Verbandsliga Mitte Mit viel Selbstbewusstsein gen Süden

Nach dem 4:0-Erfolg am vergangenen Sonntag erwartet Sportfreunde Blau-Gelb Marburgs Trainer Andreas Sinkel gegen Aufsteiger DJK Flörsheim „ein ähnliches Spiel wie gegen Eddersheim“.

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Die Offensive um Clemens Haberzettl (rechts, im Zweikampf mit Eddersheims Husejn Mevkic) wusste am vergangenen Wochenende zu überzeugen.

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. „Fürs Selbstbewusstsein war dieser deutliche Sieg gegen Eddersheim gut. Wir wissen jetzt, dass wir es können, und dass es gegen uns schwer wird, wenn Leidenschaft und Ordnung stimmen. Doch wir wissen auch, dass wir das nicht jeden Spieltag abrufen werden“, 
 bleibt Sinkel nach dem Überraschungserfolg gegen den Meisterschaftsmitfavoriten auf dem Boden.

Neben den Youngstern Maximilian Wiessner, Sascha Huhn und dem künftig fehlenden Finn Busmann (die OP berichtete), die dem Offensivspiel mit Clemens Haberzettl ein ordentliches Tempo verliehen, dürfte den Zuschauern am Zwetschenweg vor allem eine Änderung in der SF/BG-Startelf aufgefallen sein: Jonas Herberg, der vergangene Runde noch im Angriff spielte, bildete mit Christoph Weidenhausen die Innenverteidigung.

„Wenn man zu null spielt, hat der Trainer alles richtig gemacht“

„Die Idee ist bei Mirko Gut (Co-Trainer, Anm. d. Red.) geboren. Die Defensive war in der vergangenen Saison unsere Achillesferse. Wir haben mit Jonas darüber gesprochen, dass er uns auf dieser Position mehr helfen kann. Er war dafür offen. Wir planen mit ihm dort als feste Größe“, verrät Sinkel – zumal der Einsatz von André Berger (Wadenprobleme) noch fraglich ist und in Luca Canevese – wie Rick Winhauer – ein Abwehrspieler im Kreisoberliga-Team zum Einsatz kommen soll.

„Wenn man zu null spielt, hat der Trainer alles richtig gemacht“, flachste Herberg nach dem 4:0. „Diese Position ist mal etwas anderes. Man hat viel Verantwortung, das macht Spaß – und man kann den jungen Spielern vorne helfen“, kann sich Herberg mit seiner neuen Rolle anfreunden. Fehlen werden den Marburgern noch Alexander Lauer (Mittelfußprellung), Jan Eberling (Urlaub) und Leon Sinkel (Trainingsrückstand nach Urlaub).

Bei den Gastgebern täuscht der vergangene 2:0-Sieg im Aufsteigerduell gegen den TSV Bicken über ein Problem hinweg: „Bei uns fällt die komplette Viererkette aus“, klagt DJK-Sprecher Michael Korosek. Vor allem deshalb verpflichtete der Verein aus dem Main-Taunus-Kreis jüngst in Laslo Vagi (VfB Ginsheim) den „Wunschspieler unseres Trainers“ (Korosek).

Hans Richter, der in den 1980er-Jahren für die Nationalmannschaft und Olympiaauswahl der ehemaligen DDR stürmte und mit dem 1. FC Lok Leipzig 1987 im Endspiel des Europapokals der Pokalsieger gegen Ajax Amsterdam spielte, ist der Coach, der mit der DJK den Durchmarsch von der Kreisoberliga in die Verbandsliga geschafft hat – auch dank eines furiosen 5:0-Sieges im Aufstiegsrückspiel gegen den VfB Wetter.

„Ich erwarte Flörsheim offensiv stark, aber auch mit Problemen in der Defensive“, sagt Sinkel über die Mainstädter, die am Donnerstagabend im Hessenpokal noch gegen den Süd-Verbandsligisten SV Geinsheim antreten.

von Marcello Di Cicco

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