Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Mit einem Sieg wären Playoffs sicher

Frauenbasketball, Bundesliga Mit einem Sieg wären Playoffs sicher

Nachdem der Abstieg beim BC Marburg kein Thema mehr ist, richtet sich der Blick nach oben in der Tabelle. Sollten die Blue Dolphins mit einem Sieg aus Freiburg zurückkehren, hätten sie die Runde der besten acht erreicht.

Voriger Artikel
Die Offensive ist bei Blau-Gelb Trumpf
Nächster Artikel
„Müssen einen guten Start erwischen“

Kellindra Zackery (BC Marburg, Mitte) wirft gegen die verteidigenden Bambergerinnen Brett Benzio (links) und Liisi Sokman auf den Korb. Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Marburg. Mit dem USC Freiburg verbindet Marburgs Head-Coach Patrick Unger eine unangenehme Erinnerung. „Die Freiburgerinnen sind sehr heimstark“, sagt Unger, „im vergangenen Jahr hatten wir dort im letzten Viertel schon mit 13 Punkten geführt und dennoch verloren.“ Das wolle er nicht noch einmal erleben. „Wir sind also vor der Heimstärke und dem frenetisch mitgehenden Publikum des USC gewarnt.“

Gleichwohl ist Unger selbstbewusst genug, um seinem Team einen Sieg zuzutrauen. Der würde bedeuten, dass Freiburg als aktueller Tabellenachter (derzeit 14 Punkte) Marburg (Rang 5; 20 Punkte) in den dann verbleibenden drei Spielen nicht mehr erreichen könnte.

Unger: „Playoffs wären ein riesiger Erfolg“

Die Blue Dolphins haben mit ihrem kleinen Kader bisher eine Rolle in der Liga gespielt, die ihnen nur wenige zugetraut hatten. Unger hatte zwar keinen Hehl daraus gemacht zu betonen, dass man den BC Marburg nicht unterschätzen solle. Doch er hatte mit seinem Häuflein klein an bundesligatauglichen Spielerinnen das Glück des Tüchtigen, aber auch durchaus das Händchen, das man braucht, um ein schlagkräftiges Team zu formen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Marburgerinnen die Playoffs noch verfehlen, ist sehr gering. Immerhin bestehen dazu nach der Partie in Freiburg noch drei Gelegenheiten. „Das wäre für uns ein riesiger Erfolg“, sagt Unger.

Es darf sogar darüber spekuliert werden, ob nicht gar der vierte Tabellenplatz drin wäre. Dort steht derzeit der SV Halle mit ebenfalls 20 Punkten.

„Auch Freiburg operiert wie wir mit einer kleinen Rotation“, weiß der Marburger Trainer. Der USC hat in dieser Saison eine hohe Fluktuation im Kader zu verzeichnen. Auch der ursprüngliche Trainer ist nicht mehr in Diensten des USC. All dies hat den geordneten Aufbau einer homogenen Mannschaft erschwert .

Natalie Gohrke ist nach Verletzung wieder im Kader

Die individuelle Stärke der Freiburgerinnen ist allerdings geblieben. „Wir müssen immer auf der Hut sein“, warnt Unger, der voraussichtlich bis auf Ama Degbeon, die beim Kooperationspartner Grünberg in der zweiten Bundesliga aushelfen muss, alle anderen Spielerinnen zur Verfügung hat.

Natalie Gohrke, die sich im Spiel gegen Oberhausen verletzt hatte, wird dem Kader angehören. „Sie ist zwar noch leicht angeschlagen“, sagt Unger, „aber sie wird sehr wahrscheinlich eingesetzt werden können.“ Kellindra Zackery, eine der Schlüsselspielerinnen Marburgs, musste wegen eines grippalen Infektes das Training unterbrechen. Aber auch sie kann aller Voraussicht nach am Samstag in Freiburg auflaufen. Gestern hat sie laut Unger das Training wieder aufgenommen.

von Bodo Ganswindt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lokalsport
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?