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Mercenaries empfangen die Hurricanes

German Football League Mercenaries empfangen die Hurricanes

Nach dem 27:15 am vergangenen Sonntag gegen die Rhein-Neckar Bandits muss sich das Passspiel der "Söldner" am Sonntag gegen die Saarland Hurricanes verbessern. Dabei fehlen Marburg mehrere Stammkräfte.

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Kann es auch mit dem Arm: Mercenaries-Quarterback Holt Claiborne lässt die Verteidiger ins Leere laufen.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Der 27:15-Auftaktsieg für die „Söldner“ am vergangenen Sonntag im Georg-Gaßmann-Stadion war ein teuer erkaufter. Denn gleich das erste Spiel sorgte dafür, dass das Mercenaries-Lazarett bereits gut gefüllt ist.

Drei Spieler werden den „Mercs“ nämlich beim Heimspiel gegen die Saarland Hurricanes (Sonntag, 16 Uhr) definitiv nicht zur Verfügung stehen: Sam Weiss, Linebacker und Defensiv Coordinator, zog sich im ersten Saisonspiel am vergangenen Sonntag eine schwerwiegende Halswirbelverletzung zu, befindet sich noch im Universitätsklinikum Marburg und wird für den Rest der Saison ausfallen (die OP berichtete). „Einige Mitspieler haben ihn schon besucht. Aber nicht alle. Wir wollen ihn ja nicht überrennen“, meint Simon Linneweber.

Ebenfalls fehlen wird Running Back Alexis Delgado, der im gleichen Spiel eine Schulterverletzung erlitt und laut Matthias Dalwig ebenfalls für die restliche Spielzeit ausfallen werde. Auch Defensive End Linneweber wird aufgrund einer Schulterverletzung nicht auflaufen. „Nächste Woche ist eine Kernspintomographie angesetzt, weil der Verdacht besteht, dass einige Bänder kaputt sind“, sagt Linneweber, dem eine mehrwöchige Pause droht. Fraglich ist der Einsatz von Safety Jimmy Yock. „Unser Teamarzt wird sich das Knie kurz vor Spielbeginn angucken. Wir werden dann entscheiden, ob ich spiele“, meint Yock.

Die Statistiken des 27:15-Auftaktsieges gegen die Rhein-Neckar Bandits der Marburger Offensive sind ein deutliches Zeugnis für Stärke und Schwäche des Angriffspiels: 59 Yards durch die Luft - desolat. 234 Yards auf dem Boden - hervorragend.

„Die beiden können aus Scheiße Gold machen“

Vor der Saison sagte Head Coach Matthias Dalwig über Mercenaries-Quarterback Holt Claiborne: „Er ist laufstark, hat gute Präzision auf kurze und mittlere Distanz. Bei den tiefen Bällen gibt es noch ein paar Ungenauigkeiten.“

Allerdings hatte Claiborne gegen die Bandits kaum Chancen, Dalwig eines Besseren zu belehren und viele Yards zu erzielen. Denn die bislang kaum eingespielte Offensive Line der Mercenaries verschaffte dem Quarterback fast keine Zeit, um sich seine Ziele auszusuchen. Dominik Heinz, Führungsspieler in der Offensive Line, versicherte, dass „noch sehr viel Arbeit wartet“.

Trotz der löchrigen „O-Line“ sind die Mercenaries im Laufspiel brandgefährlich - dank Quarterback Holt Claiborne und Running Back Silas Nacita. Das Duo besorgte die 234 Yards gegen die Bandits im Alleingang. „Das sind schlichtweg Ausnahmekönner. Die beiden können aus Scheiße Gold machen“, meint Simon Linneweber.

von Benjamin Kaiser

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