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Mengsbergs Powerplay kommt zu spät

Fußball: Verbandsliga Nord Mengsbergs Powerplay kommt zu spät

Per Handelfmeter erzielte Dardan Rama das erste Saisontor für Mengsberg. Doch selbst zwei Treffer reichten dem TSV nicht, um erstmals Zählbares in der Verbandsliga Nord einzufahren. Eschwege gewann am Freitag mit 3:2.

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Mengsbergs Andrzej Fydrych (links) kommt vor Eschweges Dragan Ljoljo zum Abspiel. Foto: Marcello Di Cicco

Mengsberg. Am Freitagabend um 20.44 Uhr, als der eingewechselte Kamil Kwiatkowski nach schöner Balleroberung von Rafa Rivera Sanchez das 3:1 erzielte (88.), schien für Mengsberg alles gelaufen. Als Daniel Hainmüller in der ersten Minute der Nachspielzeit per Kopf den 2:3-Anschlusstreffer besorgte, ging aber noch mal ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Mario Selzer - zu spät, zu kurz.

„Der Sieg für Eschwege geht in Ordnung. Wir haben insgesamt zu wenig Druck erzeugt - auch wenn wir bis zum Schluss alles versucht haben“, stellte Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko fest. Und Selzer haderte: „Es waren wieder individuelle Fehler, durch die wir ins Hintertreffen geraten sind.“ Etwa als Rivera Sanchez zum 1:0 für den Gast abstaubte, nachdem der auf dem linken Flügel sträflich allein gelassene Daniel Wagner frei zum Schuss gekommen war (34.). Oder als zwei Mengsberger Akteure Wagner im Strafraum zu Fall brachten und Stephan Hoffmann per Elfmeter das 2:1 erzielte (64.).

Dass es bis zum Schluss spannend blieb, lag aber auch daran, dass „wir uns das Leben selbst schwer gemacht haben“, monierte SV-Coach Friedhelm Janusch. „In der ersten Viertelstunde hätte Eschwege schon drei, vier Tore machen müssen“, wusste auch Kubitschko, dass der TSV eine gehörige Portion Glück hatte, dass es mit einem 1:1 in die Halbzeitpause ging.

Nachdem der Gast innerhalb von zwei Sekunden zweimal die Unterkante der Latte getroffen hatte (9.), parierte TSV-Torwart Tobias Girschikofsky zweimal erstklassig gegen Tadeis Gonzalo und Christopher Minne (34.), ehe Cristian Vidal Gadea nur den Außenpfosten traf (36.). „In der Offensive war der Gegner bärenstark, in der Defensive schwach“, ärgerte sich TSV-Coach Selzer, dass sein Team die wenigen guten Offensivaktionen nicht konzentrierter ausspielte.

Weil André Thüne das Leder an den Oberarm sprang und Dardan Rama den fälligen Strafstoß noch vor der Pause zum etwas schmeichelhaften Ausgleich versenkte (45. + 2), blieben die Ostkreisler im Spiel, agierten im zweiten Durchgang gegen weiter spielbestimmende Eschweger aber ein ums andere Mal unkonzentriert und wenig zwingend.

Tore: 0:1 Matias Tadeis Gonzalo (34.), 1:1 Dardan Rama (45. + 2, HEM), 1:2 Stephan Hoffmann (65., FEM), 1:3 Kamil Kwiatkowski (88.), 2:3 Daniel Hainmüller (90. + 1).

Mengsberg: Girschikofsky - Möller, Rama, Wesner, Dingel - Schmidt (74. Hainmüller) - Reitz (77. Popielarz), Fydrych (60. Mike Kleinmann), Fischer - Kloske, Mirco Kleinmann.

Eschwege: Göhler - Stromczynski, Sankiewicz, Thüne, Vidal Gadea - Hoffmann, Ljoljo (60. Kwiatkowski), Wagner (89. Schalansky), Minne - Tadeis Gonzalo, Rivera Sanchez.

Schiedsrichter: Daniel Losinski (Immenhausen). Gelbe Karten: Möller, Girschikofsky / Minne, Tadeis Gonzalo. Zuschauer: 250. Beste Spieler: Girschikofsky, Wesner / Tadeis Gonzalo, Ljoljo, Rivera Sanchez.

von Marcello Di Cicco

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