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Mengsbergs Möller warnt vor Sands "brutaler Qualität"

Fußball: Verbandsliga Nord Mengsbergs Möller warnt vor Sands "brutaler Qualität"

Den ersten Dreier hat der TSV Mengsberg in der Tasche. Umso befreiter kann der Aufsteiger die nächste Aufgabe angehen, bei der mit dem SSV Sand eines der Topteams der Verbandsliga wartet.

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Eng am Mann: Mengsbergs Marcel Reitz (blaues Trikot) versucht, Weidenhausens Martin Silbermann vom Ball zu trennen. Foto: Marcello Di Cicco

Mengsberg. „Von der Defensivleistung her gesehen ist das der Weg, den man weitergehen muss. Jeder hat gut mitgemacht. Auch haben wir gut nach vorne gespielt“, freute sich Mengsbergs Coach Mario Selzer nach dem ersten Saisonsieg. Wobei ihm vor allem gefiel, dass seine Elf beim 3:0 gegen den SV Weidenhausen hinten nichts anbrennen ließ.

Am Sonntag (15 Uhr) dürfte die Aufgabe beim Tabellennachbarn SSV Sand deutlich schwieriger werden. Denn das Team um den vom FV Melsungen in die Gemeinde Bad Emstal gewechselten Coach Peter Wefringhaus und den Toptorjäger Tobias Oliev wird von vielen Klubs der Liga als Aufstiegsfavorit gehandelt. Wefringhaus wiegelt allerdings ab: „Dafür ist unser Kader zu schwach. Um das zu schaffen, hätten wir sicher noch Spieler dazuholen müssen, was uns nicht geglückt ist. Wir wollen in der Liga einfach eine gute Rolle spielen.“

Den Sieg der Mengsberger hat der SSV-Übungsleiter zwar nicht live vor Ort gesehen. Den Gegner kennt er nicht zuletzt aus dem verlorenen Kreispokal-Finale der Vorsaison aber ganz gut. „Das ist eine über Jahre zusammengewachsene Mannschaft, die sehr kompakt und kampfstark auftritt und in Philipp Kloske für Konter, Mirco Kleinmann als Vollstrecker sowie Daniel Hainmüller für Kopfbälle gut besetzt ist.“

Doch auch für die Engelhainer ist der Gegner kein unbekannter. „Ich kenne Sand ganz gut. Tobi Oliev ist ein guter Bekannter von mir“, verrät TSV-Neuzugang Alexej Möller, der auf die Defensive ein hartes Stück Arbeit zukommen sieht: „Die haben nach vorne eine brutale Qualität - ähnlich wie Eschwege. Aber das ist doch geil: In Sand kannst du befreit auf-spielen. Wenn du einen Punkt holst, ist es überragend, wenn du verlierst, schaut man halt nächste Woche weiter - oder übernächste.“

„Trotzdem wollen wir nach Möglichkeit nicht umsonst dorthin fahren. Wenn wir einen Punkt holen, wäre es gut, drei Punkte wären aber tausendmal besser“, sagt Selzer, der während der Woche einen Kurzurlaub an der Ostsee machte und im Training von seinem „Co“ Mike Kleinmann vertreten wurde.

Fehlen wird dem TSV Mengsberg am Sonntag weiterhin Urlauber Maximilian Krähling.

Apropos fehlen: Wenngleich Alexander Wesner im September für ein halbes Jahr nach Australien geht, sieht Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko vor der am 31. August endenden ersten Transferperiode keinen Handlungsbedarf mehr: „Wir haben einen 22 Mann starken Kader. Mike Kleinmann, David Fitzke oder Rene Dingel können auch auf der Innenverteidiger-Position spielen.“

Verbandsliga Nord: SC Willingen - 1. C.B.C. Kassel (Sa., 15 Uhr), TSV Rothwesten - SVA Bad Hersfeld (Sa., 15.30 Uhr), Borussia Fulda - Hünfelder SV (Sa., 17 Uhr), FSV Dörnberg - Melsunger FV, Hessen Kassel II - SV Eschwege, SSV Sand - TSV Mengsberg, SV Weidenhausen - OSC Vellmar II, TSV Lehnerz II - KSV Baunatal II (alle So., 15 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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