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Mengsbergs Defensiv-Achse droht auszufallen

Fußball-Verbandsliga Mitte Mengsbergs Defensiv-Achse droht auszufallen

Wenn es schlecht läuft, fehlen dem TSV Mengsberg am Samstag (15.30 Uhr) gegen den Hessenliga-Absteiger und Ligavierten Hünfelder SV sechs Stammkräfte.

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Mengsbergs Philipp Kloske (links) lässt sich nicht von Steinbachs Tobias Becker aufhalten. Foto: Marcello Di Cicco

Mengsberg. Angespannt war die personelle Lage beim Aufsteiger aus dem Marburger Ostkreis schon vor der Partie in Steinbach (0:3), wo TSV-Trainer Mario Selzer fast die komplette Defensive umstellen musste: Neben den beiden Sechsern Mike Kleinmann (noch drei Spiele gesperrt) und Daniel Hainmüller (Erkältung) sowie den Verteidigern Alexander Wesner (Auslandssemester), Dardan Rama (Sprunggelenk) und Alexej Möller (Examen) drohnt nun auch Stürmer Mirco Kleinmann (Knie) auszufallen.

„Alles Jammern hilft nichts“, weiß Selzer, der wohl auf Spieler der zweiten Garnitur zurückgreifen muss, denn im Hünfelder Nachbarort Steinbach hatte der Übungsleiter der Neustädter Stadtteil-Elf lediglich zwei Feldspieler auf der Ersatzbank. „Die komplette Achse fehlt. Deshalb wäre es wichtig, wenn zumindest Dardan und Daniel dabei wären. Bei Dardan sehe ich aber kaum Chancen, auch wenn er diesbezüglich eine ‚Wundertüte‘ ist. Daniel war noch krankgeschrieben. Bei ihm wird es sich am Freitag entscheiden“, berichtet der Coach, der unter der Woche die Fehler des vergangen Spiels noch in Einzelgesprächen erörtert und im Training wieder „ein bisschen angezogen“ hat.

„Hünfeld gehört zu den besseren Mannschaften. Die müssen einen Dreier holen“, sieht Selzer den Druck bei den Gästen, weiß aber auch: „Eigentlich müssten wir auch einen Dreier holen. Damit könnten wir vor dem Spiel in Willingen ein Plus machen.“

„Wir müssen über Kampf und Teamgeist ins Spiel kommen. Sonst haben wir keine Chance“, meint Mengsbergs „Sechser“ René Schmidt, der den Ex-Hessenligisten noch aus seinen Stadtallendorfer Zeiten kennt.

Der Tabellenvierte aus Osthessen strebt zwar „nicht mit aller Macht“ den direkten Wiederaufstieg an, wie Hünfelds Übungsleiter Dominik Weber sagt, aber: „Momentan sind wir etwas unter dem Soll.“ Bei den Nullnummern gegen den SV Weidenhausen und den KSV Baunatal II habe man vier Punkte liegengelassen. Umso mehr gilt für Weber: „Unser Anspruch ist es, in Mengsberg drei Punkte zu holen - auch wenn der Aufsteiger nicht schlecht gestartet ist.“ Fehlen werden dem „kleinen HSV“ neben zwei Langzeitverletzten noch die Leistungsträger Johannes Helmke (Knie-OP) und Niclas Rehm (Armbruch) sowie Urlauber Thorsten Trabert.

von Marcello Di Cicco

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