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Mengsberg hat Platz zwei im Blick

Fußball, Gruppenliga Kassel Mengsberg hat Platz zwei im Blick

Mit einem neuen Defensivspieler und der Hoffnung auf weniger Verletzungspech will der TSV Mengsberg noch ein Wort bei der Vergabe des Relegationsplatzes mitreden.

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Der 27-jährige Abwehrspieler Marcel Eichler (vorn) wechselte vom FSV Schröck nach Mengsberg. Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Mengsberg. Wenn der TSV Mengsberg am 28. Februar mit einem Heimspiel gegen TuSpo Rengershausen in die Restrunde startet, dann hat der Verbandsliga-Absteiger aus dem Marburger Ostkreis eine fast dreimonatige Winterpause hinter sich. Am 6. November bestritt der TSV sein letztes Hinrundenspiel in Körle. Wie im Vorjahr hatte die Engelhainer bis dahin ein außergewöhnliches Verletzungspech verfolgt - angefangen beim Torwart.

Weil sich Tobias Girschikofsky am 2. September im Pokalspiel einen Meniskuseinriss und Außenbandriss zuzog, musste Routinier Lars Berger reaktiviert werden. „Der kann ab sofort aus beruflichen Gründen aber so gut wie gar nicht mehr spielen. Dafür ist Tobi wieder ins Training eingestiegen“, freut sich Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko. Alexander Wesner (Kreuzbandriss) kehrt aber wohl erst frühestens Ende der Saison zurück.

Auch auf Dardan Rama, Gökhan Fidan (beide Knie), Daniel Hainmüller (Rücken), Andrzej Fydrych, Marcel Reitz (beide muskuläre Probleme), Maximilian Krähling (Abszess), Peter Popielarz (dritter Kreuzband-riss), David Fitzke (Nasenbeinbruch) und Alexej Möller (Referendariat) musste beziehungsweise muss der TSV wochenlang verzichten.

„Das war schon ein gewaltiger Aderlass, aber wir haben die heftigen Ausfälle ganz gut kompensiert und unser Ziel, unter die ersten fünf zu kommen, bisher erreicht“, bilanziert Kubitschko zufrieden - wenngleich er feststellt: „Fünf, sechs Punkte haben wir unnötig liegengelassen.“ Mit einem Spiel weniger als der Tabellenzweite TSV Wabern (37 Punkte) und sogar drei Partien weniger als Spitzenreiter GSV Eintracht Baunatal (50) belegt Mengsberg (31) Rang drei.

Soll heißen: Da geht noch etwas. „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, dass Platz zwei jetzt das Ziel ist“, peilt Kubitschko wie Coach Mario Selzer den Relegationsrang an.

„Das kann gelingen, wenn sich keiner mehr verletzt - ansonsten ist der Kader zu dünn. Ich hoffe, dass die Jungs jetzt noch mal alles raushauen“, sagt Selzer, der seinen Vertrag beim TSV kürzlich bis 2017 verlängert hat (die OP berichtete).

In der Relegation zur Verbandsliga Nord würde Mengsberg auf die Vertreter der Gruppenligen Kassel 2 und Fulda treffen.

Verstärkt hat sich der TSV in der Winterpause mit Marcel Eichler (FSV Schröck), der bereits in Pflichtspielen eingesetzt werden kann.

„Die menschliche Komponente passt. Er ist ein super Typ“, sagt Selzer über den 27-jährigen Abwehrspieler, den der Trainer „eventuell zum ‚Sechser‘ umfunktionieren“ will, um variabler mit einem 4-1-4-1-System oder mit zwei „Sechsern“ spielen zu können, verrät der 46-jährige B-Lizenz-Trainer aus Neustadt. Verlassen hat die Ostkreisler Emre Sekmen (TSV Speckswinkel). Von Offensivkraft Philipp Kloske hatte sich der Verein bereits im November getrennt.

„Wir sind bestrebt, noch etwas zu tun für den Fall, dass Tobi Girschikofsky nochmal ausfällt und weil Lukas Fischer auf einem England-Aufenthalt ist. Bisher gibt es aber nichts Konkretes zu vermelden“, lässt Kubitschko durchblicken, dass man noch nach einem weiteren Torwart Ausschau hält.

Auftaktprogramm: TuSpo Rengershausen (H; So., 28. Februar), 1. FC Schwalmstadt II (A; Sa., 5. März).

von Marcello Di Cicco

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