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Zur Pause ist schon alles klar

Basketball-Europapokal Zur Pause ist schon alles klar

Die Marburger Bundesliga-Basketballerinnen haben in der Central Europe Women League den zweiten Sieg im dritten Spiel errungen. Nach dem knappen 71:67-Erfolg in Ostrava im Oktober gewannen sie das Rückspiel am Mittwochabend mehr als deutlich.

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Marburgs Diana Voynova (links) wird von Ostravas Klara Vojtkova bedrängt. Die Bulgarin trug 18 Punkte zum klaren 89:42-Sieg des BC Pharmaserv bei.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Patrick Unger war mit dem Spiel seiner Mannschaft „absolut zufrieden“, wie er nach dem 89:42-Sieg sagte. „Wir haben gut verteidigt. Wir haben mit viel Aggressivität gespielt. So, wie wir uns das vorgenommen hatten, haben wir das auch umgesetzt.“ Tatsächlich zeigten die Blue Dolphins vor rund 200 Zuschauern eine souveräne Leistung gegen einen Gegner, dem allerdings auch nur wenig gelang. 25 Prozent betrug die Feldtrefferquote bei SBS Ostrava - weil die Gastgeberinnen häufig nur schwere Würfe zuließen, aber auch, weil eine Menge vermeintlich einfacher Punkte ausgelassen wurden. Selbst von der Freiwurflinie brachten die Tschechinnen nur sechs ihrer 14 Versuche unter.

Anders der BC Pharmaserv: 47 Prozent der Versuche aus dem Feld fanden ihr Ziel, nur aus der Ferne blieb zu viel liegen: Fünf von 20 Würfen aus der Drei-Punkte-Distanz landeten im Korb. Relevant war das in einem einseitigen Spiel wahrlich nicht: Nach dem 5:5 (2. Minute) zog Marburg mit einem 14:0-Lauf auf 19:5 (6.) davon. Zwar fingen sich die Gäste aus der drittgrößten Stadt Tschechiens offensiv etwas, die Lahnstädterinnen ließen offensiv aber nicht nach und punkteten regelmäßig, der Vorsprung bewegte sich bis zur ersten Viertelpause (27:15) stets im zweistelligen Punktebereich.

Nur 13 Gäste-Punkte in zweiter Hälfte

Wer erwartete, dass die Frauen aus Ostrava, die im Hinspiel zwischenzeitlich mit 14 Punkten Abstand geführt hatten, in den zweiten zehn Minuten herankommen würden, sah sich getäuscht. Katlyn Yohn sorgte per „Dreier“ für einen 47:25-Zwischenstand (29.), nach der ersten Hälfte stand es 47:29 - die Partie war entschieden.

Hatte Ostrava in der ersten Halbzeit offensiv noch phasenweise mitgehalten, klappte nach dem Seitenwechsel fast nichts mehr. Sieben Punkte im dritten, gar nur sechs im vierten Viertel ließen die Marburgerinnen zu und vergrößerten ihren Vorsprung über 58:32 (25.), 70:36 nach dem dritten Abschnitt und 81:40 (35.) sukzessive.

Marburger Trio punktet zweistellig

Marie Bertholdt setzte in der Schlusssekunde den Schlusspunkt. Insgesamt steuerte sie neun Zähler zum Sieg bei. Zweistellig punkteten neben Topscorerin Diana Voynova (18 Punkte) auch Tonisha Baker (12) und die 18-jährige Paula Kohl (11).

Positiv aus Sicht von Coach Unger zudem: „Keine Spielerin stand mehr als 25 Minuten auf dem Feld. Die Beine sollten also am Sonntag frisch sein.“ Dann gastiert der BC im Pokal-Achtelfinale in Nördlingen. Am Dienstag steht dann das nächste CEWL-Spiel im rumänischen Satu Mare auf dem Programm.

von Stefan Weisbrod

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