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Langer und Brands erreichen Halbfinale

Tennis, Marburg Open Langer und Brands erreichen Halbfinale

Bei Temperaturen um 35 Grad Celsius konnte man es eigentlich nur im Schatten aushalten. Die Viertelfinalisten der Marburg Open standen und liefen beschwerdelos in der Sonne bei wesentlich höheren Temperaturen.

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Nils Langer spielt einen Vorhandball in seinem Match gegen den Belgier Arthur de Greef.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Zwei deutsche Spieler haben die Runde der besten Vier des Turniers erreicht. Heute stehen sie sich im Halbfinale gegenüber und streiten um den Einzug ins Finale.

Auf dem Sparkassen Court hatte der Deutsche Nils Langer Arthur de Greef vor der Brust. Der Belgier hatte sich über die Qualifikation ins Hauptfeld vorgearbeitet und dort für Furore gesorgt. Auch Langer hatte seine liebe Mühe mit dem Dauerläufer, der zunächst auf 5:2 davongezogen war, ehe Langer durch eine Energieleistung Punkt um Punkt aufholte und das Tiebreak erreichte. Dort hatte er keine Mühe, gab nur einen Punkt ab und holte sich den Satz..

Zum zweiten Durchgang trat der Belgier nicht mehr an. Er hatte sich eine Zerrung im Oberschenkel zugezogen und musste auf die Fortsetzung des Matches verzichten. Damit trifft Langer im heutigen Halbfinale (nicht vor 18 Uhr auf dem Sparkassen Court) auf seinen Landsmann Daniel Brands, der anschließend den Brasilianer Rogerio Dutra Silva klar beherrschte und seine bislang beste Leistung während der Marburg Open bot.

Im Halbfinale gegen Langer

Brand bestach durch seine - nach außen jedenfalls so wirkende - Unaufgeregtheit. Er bestach auch mit seinem fulminanten ersten Service, das entweder sofort als Ass für einen Punkt sorgte oder ihm im Falle eines schwachen Returns des Gegners alle Optionen offenhielt.

Aber auch der Brasilianer kann Tennis spielen und wehrte sich redlich bis zum Stande von 3:3. Brands, der immer wieder auch mit seiner längs und quer geschlagenen Vorhand beeindruckte, ging 4:3 in Führung, nahm seinem Gegner den Aufschlag zum 5:3 ab, ließ sich im Folgespiel auf nichts mehr ein und markierte das 6:3.

Eine brenzlige Situation dann zu Beginn des zweiten Satzes: Der Brasilianer hatte das 1:0 vorgelegt und im zweiten Spiel zwei Breakbälle. Aber Brands rettete sich schließlich mit Klasseaufschlägen zum 1:1 und nahm seinerseits Dutra Silva den Aufschlag ab. Die Führung zum 3:1 besorgte er mit einem fantastischen Stopp-Ball. Als dann sein Gegner erneut den Aufschlag verlor, war der Rest fast nur noch Formsache. Brands gab nur noch das siebte Spiel ab und machte dann mit dem 6:2 alles klar.

„Ich versuche, mein Spiel durchzuziehen, das ist mir heute ganz gut gelungen“, sagte er. Gegen seinen Halbfinalgegner Nils Langer erwarte er eine Partie auf Augenhöhe.

von Bodo Ganswindt

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