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Kubonik geht von einem Spiel auf Augenhöhe aus

Fußball, Verbandsliga Mitte Kubonik geht von einem Spiel auf Augenhöhe aus

Zwei Niederlagen auswärts, zwei Siege zu Hause: Wenn es nach Trainer Markus Kubonik geht, kann die Serie des FSV Schröck zumindest an diesem Wochenende noch Bestand haben

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„In dieser Liga gibt es keine Mannschaften, die deutlich schwächer als andere sind“, weiß Markus Kubonik. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Schröck. Am Samstag (15.30 Uhr) nämlich empfängt der FSV in der Verbandsliga Mitte zum zweiten Heimspiel in Folge die TSG Wörsdorf. Der Aufsteiger rangiert bislang mit zwei Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Sehen konnte FSV-Coach Kubonik den Gegner zwar noch nicht, seine Informationen hat sich der 37-Jährige aber dennoch geholt.

„Auch wenn Wörsdorf erst aufgestiegen ist, verfügt es über eine erfahrene Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern, die auch bereits höherklassig gespielt haben“, weiß „Kubo“.

Verletzungssorgen auf beiden Seiten

Von der Tabellensituation will sich Kubonik ohnehin nicht blenden lassen. „In dieser Liga gibt es keine Mannschaften, die deutlich schwächer als andere sind. Von daher erwarte ich auch gegen Wörsdorf ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt er. Dennoch will der FSV natürlich punktetechnisch nachlegen. Auch weil Trainer Kubonik weiß, dass sein Team auswärts öfters Probleme bekommt. „Wir müssen natürlich schon schauen, dass wir zu Hause und auswärts punkten“, sagt Kubonik schmunzelnd. „Wir sind in den Auswärtsspielen bisher nicht so aggressiv wie in den Heimspielen aufgetreten. Daran wollen wir arbeiten“, ergänzt der Fußballlehrer.

Das Ziel für Samstag ist deshalb klar: Punktgewinn. „Wenn wir einen Zähler mitnehmen, haben wir einen ordentlichen Start hingelegt“, erklärt Kubonik, der sich in dieser Woche über die ersten Rückkehrer aus dem Lazarett freuen konnte.Zwar wird Leon Berthold aufgrund seiner Roten Karte beim FV Biebrich noch drei Spiele fehlen. David Klein und Manuel Schäfer absolvierten aber bereits wieder Lauftraining, „Wir müssen sehen, ob es für dieses Wochenende bei den beiden schon reicht“, sagt Kubonik.

Ähnlich wie die Schröcker plagten auch die TSG in den vergangenen Wochen arge Verletzungssorgen. Neben Marvin Esser (Urlaub) standen Mattis Oestereich (Knöchelprobleme), Matti Schütt (Muskelfaserriss), Mirco Paul, Nico Heupt (beide Knieprobleme) sowie Spielertrainer Thorsten Barg selbst (Achillessehne) nur unregelmäßig zur Verfügung. „Wir hatten anfangs und auch noch jetzt wirklich Verletzungspech. Bei einem Kader von 18 Mann macht sich das dann doppelt bemerkbar“, erklärt Barg.

Neben den personellen Problemen macht Barg den Eingewöhnungsprozess an die neue Spielklasse für die bis jetzt schwache Punktausbeute seiner Mannschaft verantwortlich. „In den Spielen hat uns bislang die Cleverness gefehlt. Einige Spieler sind gedanklich noch im Gruppenliga-Modus“, sagt der 29-jährige Ex-Profi, der es für den SV Wehen Wiesbaden auch auf Einsätze in der 2. Bundesliga gebracht hat.

TSG-Coach Barg: „Ein unbeschriebenes Blatt“

Allerdings spielten die Wörsdorfer in allen vier Spielen lange Zeit um den Sieg mit. „Bei den beiden Niederlagen stand es bis zur Schlussphase noch 1:1-Unentschieden. Wir sind noch von keiner Mannschaft abgeschossen worden, darauf möchte ich aufbauen“, sagt deshalb auch Barg selbstbewusst.

Aufgrund dessen rechnet sich der TSG-Trainer auch am Elisabethbrunnen etwas aus. „Ich habe Schröck in Biebrich gesehen. Sie haben ein homogenes Team ohne große Individualisten“, lobt er. Allerdings gibt Barg auch lachend zu: „Sie sind für mich trotzdem ein relativ unbeschriebenes Blatt.“

n Verbandsliga Mitte: SC Waldgirmes - Viktoria Kelsterbach (Sa., 15 Uhr), FC Ederbergland - FSV Braunfels, FSV Schröck - TSG Wörsdorf (beide Sa., 15.30 Uhr), Germania Schwanheim - FC Eddersheim, TuS Dietkirchen - FC Dorndorf, SG Oberliederbach - VfB Gießen (alle So., 15 Uhr), SF BG Marburg - FV Breidenbach (So., 15.30 Uhr), FV Biebrich - SG Kinzenbach (So., 19 Uhr).

von Tobias Kunz

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