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Kubitschko erwartet eine „absolute Wundertüte“

Fußball, Verbandsliga Nord Kubitschko erwartet eine „absolute Wundertüte“

Mit einem blauen Auge kam der TSV Mengsberg am Wochenende davon. Gegen den KSV Hessen Kassel II will der Aufsteiger dies vermeiden. Doch für den Gegner gilt es, noch etwas gutzumachen.

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Philipp Kloske (links) und Dardan Rama schossen Mengsberg jüngst zum Sieg gegen Vellmar II.
Ob es für die Engelhainer in Kassel auch Grund zum Jubeln gibt?Foto: Andreas Schmidt

Quelle: Andreas Schmidt

Mengsberg. TSV-Trainer Mario Selzer hat ein ruhiges Gemüt - eigentlich. Denn am vergangenen Sonntag brodelte es heftig in dem B-Lizenz-Inhaber. „In der Halbzeit ist er explodiert“, gewährt Mengsbergs Sportlicher Leiter Martin Kubitschko einen Einblick, was sich in der Halbzeitpause im Heimspiel des TSV gegen den OSC Vellmar II in der Kabine abspielte. Nach einem guten Start „haben wir in der ersten Halbzeit ganz, ganz schlecht und überheblich gespielt“, erinnert sich Martin Kubitschko.

Erst in der Nachspielzeit schossen Dardan Rama und Philipp Kloske die Elf aus dem Neustädter Stadtteil auf die Siegerstraße - „nicht unverdient“, wie der Sportliche Leiter des TSV meint, aber: „Dieses Spiel muss eine Warnung gewesen sein, dass man mit fünf oder zehn Prozent weniger in dieser Liga Schwierigkeiten bekommt.“

In der Reserve des Regionalligisten KSV Hessen Kassel erwartet Kubitschko eine „absolute Wundertüte“ - zum einen, weil die „Junglöwen“ zuletzt mit 0:8 dem SSV Sand unterlagen. Zum Vergleich: Der TSV Mengsberg erkämpfte sich auf der Sander Höhe ein 1:1. „Kollektives Versagen ab der 30. Minute mit anschließender Schockstarre“ habe laut KSV-II-Trainer Karl-Heinz Wolf zu dem Debakel geführt. „Unterm Strich war das alles zu wenig, was umso enttäuschender ist, weil wir zuvor ein klasse Spiel gezeigt haben.“ Und auch dies ist den Verantwortlichen des TSV Mengsberg nicht entgangen.

Mit 5:1 hatten sich die Nordhessen nur wenige Tage zuvor gegen den hoch eingeschätzten SV Eschwege durchgesetzt. Zum Vergleich: Gegen den SV unterlag der TSV Mengsberg mit 2:3. Doch nicht nur aufgrund der schwankenden Leistungen sind die Kasseler für Kubitschko schwer einzuschätzen. „Die erste Mannschaft des KSV spielt schon am Freitagabend. Deshalb gehe ich davon aus, dass der ein oder andere Spieler aus dem Regionalliga-Kader hinzustößt. Von daher wird es sicher alles andere als leicht“, warnt der Sportliche Leiter der Mengsberger, die in den kommenden Monaten auf Innenverteidiger Alexander Wesner (Australienaufenthalt) verzichten müssen.

Fitzke soll Wesner in der Defensive ersetzen

Mike Kleinmann wird Wesners Rolle im Abwehrzentrum aufgrund eines Muskelfaserrisses sicher erst einmal nicht einnehmen. „Bei ihm bin ich sehr, sehr skeptisch, dass es noch mit einem Einsatz klappt“, gesteht Kubitschko. Auch Daniel Hainmüller, dessen Knieprobleme „wohl Überlastungserscheinungen“ sind, wird den Ostkreislern wahrscheinlich fehlen. „Wir haben aber Alternativen“, gibt Kubitschko Entwarnung. In einem Testspiel gegen den Schwälmer Kreisoberligisten Obergrenzebach (6:0) unter der Woche rückte David Fitzke in die Innenverteidigung und wird dies wohl auch am Sonntag tun.

Wolf muss gegen den Aufsteiger aus dem Marburger Ostkreis auf den gesperrten Oliver Scherrer sowie den verletzten Rashid Haidari verzichten und hat nach dem jüngsten Debakel klare Erwartungen an seine Schützlinge: „Jetzt muss eine Reaktion erfolgen. Wir müssen mehr Sicherheit finden und auch hinten wieder besser gegen den Ball arbeiten.“

Verbandsliga Nord: Rothwesten - C.B.C. Kassel (Fr., 18 Uhr), Weidenhausen - Hünfelder SV (Sa., 14.30 Uhr), SC Willingen - SV Eschwege (Sa., 15.30 Uhr), Melsunger FV - Borussia Fulda, SV Steinbach - SSV Sand, OSC Vellmar II -KSV Baunatal II (alle So., 15 Uhr), Hessen Kassel II - TSV Mengsberg (So., 15.30 Uhr).

von Marcello Di Cicco

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