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Krisengipfel beiAufsteiger Kinzenbach

Fußball, Verbandsliga Mitte Krisengipfel beiAufsteiger Kinzenbach

Raus aus der Krise, rein in die Erfolgsspur: Das ist das Ziel des FV Breidenbach. Nach der Niederlage gegen Wörsdorf steht am Sonntag der nächste Krisengipfel beim Aufsteiger SG Kinzenbach an

Breidenbach. Raus aus der Krise, rein in die Erfolgsspur: Das ist das Ziel des FV Breidenbach. Nach der Niederlage gegen Wörsdorf steht am Sonntag der nächste Krisengipfel beim Aufsteiger SG Kinzenbach an. Beide Teams sind auf der Suche nach Erfolgserlebnissen, Selbstvertrauen und Punkten: Der Liga-Zwölfte mit 28 Zählern erwartet den Zehnten, der nur zwei Punkte mehr auf seinem Konto hat.

Der Kampf ums sportliche Überleben und das Zittern um den Ligaverbleib hat bei beiden spätestens nach dem ersten April-Wochenende begonnen. Einer erneuten Heimpleite des FV Breidenbach gegen die TSG Wörsdorf (1:2) stand eine 1:5-Packung des Aufsteigers SG Kinzenbach im altehrwürdigen Waldstadion des VfB Gießen gegenüber.

Von 21 möglichen Punkten haben die Hinterländer unter der Regie von Interims-Trainer Martin Lokoc mickrige sechs eingefahren. „Das, was den FV Breidenbach in den letzten zehn Jahren stark gemacht hat, fehlt im Moment: Der Teamspirit und die mannschaftliche Geschlossenheit. Wir beginnen gut, aber nach 20, 30 Minuten kippt das Spiel und jeder gibt einige Prozent weniger“, hat der gebürtige Tscheche den Hauptgrund für das aktuelle Tief im Gunterstal ausgemacht. Es liege nicht nur an den erfahrenen Spielern wie Felix Baum oder Johannes Damm. „Jeder muss sich einbringen und wir müssen wieder als Team auftreten. Wir haben noch sieben Spiele vor der Brust. Jedes davon ist ein ‚Endspiel‘ und es ist egal, gegen wen wir spielen, ob gegen den Spitzenreiter oder den Tabellenletzten - wir dürfen uns nicht erlauben, auch nur ein Prozent weniger zu bringen“, ergänzt der 32-Jährige vor der sonntäglichen Reise in die Krofdorfer Straße im Heuchelheimer Stadtteil Kinzenbach.

Personell kann der FV Breidenbach aus dem Vollen schöpfen, zumal auch der zuletzt fehlende „Mr. Zuverlässig“ Max-Jakob Hinterlang seine Grippe auskuriert hat.

von Herbert Lenz

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