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Konstanz ist das Stichwort

Fußball, Verbandsliga Mitte Konstanz ist das Stichwort

Der VfB Gießen hat vor der Saison seinen Kader radikal verändert. Mit Trainer Daniyel Bulut an der Seitenlinie wollen die Mittelhessen in ruhigeres Fahrwasser gelangen

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Markus Kubonik war mit dem Auftreten seiner Mannschaft zuletzt in Kinzenbach enttäuscht. „So spielt ein Absteiger“, lautete das Fazit des FSV-Trainers nach dem 0:3.Foto: Thorsten Richter

Quelle: Thorsten Richter

Schröck. Am Elisabethbrunnen wird die Konstanz der vergangenen Restrunde sehnsuchtsvoll vermisst. Lichte Momente wechseln sich in der aktuellen Verbandsliga-Saison bislang mit desaströsen Minuten an einer Tour ab; insgesamt erinnert das Auftreten des FSV Schröck erschreckend an den Beginn der abgelaufenen Saison. Ausgerechnet nach den jüngsten zwei Pleiten in Folge empfängt die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik nun am Samstag (15.30 Uhr) mit dem VfB Gießen einen klaren Aufstiegsaspiranten.

„Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr wissen wir, dass wir uns nicht auf kurzfristigen Erfolgen ausruhen können“, sagte Kubonik nach den Siegen gegen Oberliederbach und Schwanheim und den damit verbundenen sechs Punkten aus den ersten vier Spielen. Es sollte aber anders kommen.

Denn mit zwei Pleiten gegen die Aufsteiger TSG Wörsdorf und SG Kinzenbach rutschten die Schröcker früher als gewollt wieder in den Tabellenkeller und belegen aktuell Rang 14. Damit steht die Kubonik-Elf vor dem Mittelhessen-Derby ein Stück weit unter Druck.

Trotz Tabellenplatz zwei bleibt man in Gießen indes gelassen. „Man muss das alles realistisch einschätzen“, sagt VfB-Trainer Daniyel Bulut: „Die Spiele waren bislang alle sehr eng. Am Anfang hatten wir etwas Glück, zuletzt etwas Pech. Ich denke aber, die Tabelle lügt nicht.“

Die Gießener vollzogen vor der Saison einen größeren Umbruch. Bulut, ehemaliger Trainer des Hessenligisten FSV Fernwald, übernahm das Amt von Interimstrainer Niko Semlitsch, zudem wurde der Spielerkader deutlich aufgefrischt. „Wir sind mit der Saison bisher absolut zufrieden“, sagt Bulut.

Bulut: „Wir wollten einen neuen Geist reinbringen“

„Wir wollten einen neuen Geist reinbringen und den Kader verjüngen“, erklärt der 34-Jährige. 15 Neuzugängen standen in der Sommerpause elf Abgänge gegenüber. „Wir wissen selbst, dass wir sehr viele neue Spieler haben und diese bis zur Winterpause Zeit brauchen. Aber dieses Risiko sind wir bewusst eingegangen“, erklärt Bulut.

Den kommenden Gegner hat der VfB-Coach bereits zweimal diese Saison sehen können - auch am vergangenen Sonntag in Kinzenbach. „Das Spiel muss man relativieren, das hätte auch andersherum ausgehen können“, sagt der A-Lizenz-Inhaber, der vor der Eingespieltheit des FSV warnt.

Nichtsdestotrotz peilt Bulut, der auch als Trainer beim Jugendstützpunkt in Grünberg an der Linie steht, einen Sieg an. „Wenn man Fußball spielt, möchte man natürlich immer gewinnen. Wir respektieren aber den Gegner und werden 90 Minuten Vollgas geben“, verspricht er. Fehlen wird Bulut dabei neben Viktor Riske, den seit dem ersten Spieltag Wadenprobleme plagen, auch Maxi Oberschelp, der aufgrund einer Veranstaltung seiner Universität ausfällt.

von Tobias Kunz

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