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Lokalsport Eines Profis nicht würdig
Sport Lokalsport Eines Profis nicht würdig
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15:17 07.01.2019
Franck Ribery läuft vor Beginn einer Übungseinheit des FC Bayern München über den Trainingsplatz in Doha, Katar. Quelle: Peter Kneffel

FC Bayerns Franck Ribéry gönnte sich also ein vergoldetes Steak. Um die 1.000 Euro hat es dem Vernehmen nach gekostet, der Fußballer sei dazu eingeladen worden. So weit, so gut.

Was alles andere als gut, ja geradezu zum Fremdschämen ist, sind die unflätigen Worte, mit denen er in den sozialen Netzwerken gegen jene zum Rundumschlag ausholt, die ihn dafür kritisieren. Abgesehen davon, dass es in besagten Netzwerken oftmals alles andere als sozial zugeht, hat Ribéry (nicht zum ersten Mal) mit seinen verbalen Entgleisungen bewiesen, dass er eines Fußball-Profis schlicht nicht würdig ist – ganz egal, ob die Kritik ihm gegenüber gerechtfertigt ist oder nicht.

Es gibt Dinge, die man als Person der Öffentlichkeit nicht sagt – und auch nicht schreibt. Der FC Bayern täte gut daran, seinem Offensivspieler dies sehr deutlich zu machen. Und zwar nicht nur mit einer Geldstrafe. Wenn ich mich recht erinnere, war es jüngst erst der Rekordmeister, der einen anständigen Umgang einforderte – dies sollte er auch seinem Spieler klarmachen.

von Marcello Di Cicco