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Klares Ziel: Im fünften Anlauf zum Sieg

German Football League Klares Ziel: Im fünften Anlauf zum Sieg

Die Marburg Mercenaries wollen am Sonntag (16 Uhr) in der German Football League gegen die Scorpions aus Stuttgart endlich mal wieder "stechen".

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Luca Spindler (Mitte) von den Marburg Mercenaries versucht im Spiel gegen die Rhein Neckar Bandits, mit dem Ball Raum zu gewinnen.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Vor 1076 Tagen verließen die Marburg Mercenaries zuletzt gegen die Stuttgart Scorpions das Footballfeld als Sieger: Am 7. Juli 2013 zwangen sie die „Skorpione“ mit 31:28 in die Knie. Seitdem setzte es jedoch vier Niederlagen in Folge. Am Samstag unternehmen die Marburger vor heimischem Publikum den fünften Anlauf.

Die Niederlagenserie gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg mit dem ersten Sieg seit dem ersten Spieltag der laufenden Saison zu beenden, haben die „Söldner“ fest im Visier.

So zeigt sich Luca Spindler im Lager der „Söldner“ zuversichtlich, dass beides klappt. „Wir haben in den vergangenen Wochen gut trainiert. Vor allem die Abstimmung zwischen Quarterback und Wide Receivern ist viel besser geworden“, versichert der Marburger Passfänger, der Stuttgarts Passverteidiger als „jung und talentiert“ aber auch als „schlagbar“ einschätzt. In der Offensive solle laut Spindler mehr durch die Luft passieren.

Coach Dalwig verspricht Steigerung der O-Line

Zwei Wochen sind seit dem letzten Spieltag, an dem die Marburger mit 20:49 gegen Ligaprimus Schwäbisch Hall verloren, vergangen. 14 Tage, um die Mängel im Passspiel abzustellen. Laut Spindler habe das Training insbesondere bei den vielen jungen und unerfahrenen Wide Receivern im Team für Verbesserungen gesorgt. Man darf gespannt sein, ob der Trainingserfolg Früchte trägt.

Indes verspricht sich Head Coach Matthias Dalwig eine Steigerung der bisher wenig erfolgreich spielenden Offensive Line. „Einige Spieler, die in den vergangenen Wochen nicht aufgelaufen sind, kehren zurück. Das sollte für mehr Stabilität sorgen“, meint er. Dass das Marburger Passspiel viel Luft nach oben hat, steht jedenfalls außer Frage. Es rangiert statistisch im Tabellenkeller der GFL.

Head-Coach Dalwig erwartet „tiefe Pässe“

Auch in der Defensive stellt das Passspiel das größte Problem dar. Vor allem die Secondary - Cornerbacks und Safeties - der „Söldner“ ist bisher die Schwachstelle gewesen. Gegnerische Quarterbacks haben im Durchschnitt fast 68 Prozent ihrer Pässe gegen die Marburger Pass Defense verwandelt - schlechtester Ligawert.

Die Schwachstelle dürfte am Sonntag erneut auf eine harte Probe gestellt werden. Die Stuttgarter führen die gesamte GFL mit 207 gespielten Pässen an, attackieren gerne durch die Luft. „Unterm Strich macht es natürlich die Mischung, aber wir erwarten, dass Stuttgart einige tiefe Pässe versuchen wird“, sagt Head Coach Matthias Dalwig.

Stuttgarts Passquote wenig beeindruckend

Zwar wirft Stuttgart viel, doch die Statistik spricht zwei Sprachen: Von den 207 Pässen brachte Quarterback Shane Carden 53 Prozent in den Armen seiner Wide Receiver unter - wenig beeindruckend. Dalwig spricht dennoch in höchsten Tönen von Stuttgarts Passspiel: „Sie haben gute Passfänger, und die Offensive Line ist unheimlich stark. Das wird eine schwere Aufgabe für uns.“

Im Gegensatz zum Spiel gegen Schwäbisch Hall ist Marburgs Secondary personell wieder besser aufgestellt. US-Import Damon Collins, der eine Sperre absitzen musste, Johannes Gold und Daniel Katusic werden wieder auf dem Feld stehen.

von Benjamin Kaiser

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