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Lücker sieht Teams eng beieinander

Handball Lücker sieht Teams eng beieinander

Am kommenden Wochenende beginnt im Handballbezirk Gießen wieder der Ligabetrieb für 
die heimischen Mannschaften.

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Der TSV Kirchhain mit Benedikt Blattner (2. von rechts) und Trainer Jan Lücker (kleines Foto) startet am Sonntag gegen Pohlheim in die neue Saison.

Quelle: Archiv

Marburg. Auch bei den ranghöchsten heimischen Teams, dem TSV Kirchhain in der Bezirksoberliga Männer sowie der HSG Marburg/Cappel in der Bezirksoberliga Frauen, wächst die Vorfreude auf die kommende Saison. „Das Niveau der Bezirksoberliga Männer schätze ich noch ein Stückchen stärker ein als in der vergangenen Runde“, sagte Kirchhains Coach Jan Lücker. Heuchelheim und Friedberg sieht er an der Spitze, dann Hungen/Lich. „Aber dahinter gibt es kein ganz schwaches Team. Die Klasse ist eng beieinander. Wenn man in den ersten drei, vier Spielen nichts geholt hat, wird’s schwierig.“

Yanik verstärkt Kirchhain

Für seine Mannschaft gelte es, „eine gute Defensive mit Tempo nach vorne“ zu präsentieren. „Ich erwarte hundert Prozent Einsatz und Disziplin, denn die anderen Mannschaften lauern schon auf leichte Fehler.“ Geschenke in Form von Punkten werde es nicht geben. Die Vorbereitung bezeichnet Lücker als „durchwachsen“. Grundsätzlich positiv sei aber zunächst die längere Regenerationsphase als vor der vergangenen Runde gewesen. Zeitweise habe aber auch das „ein oder andere Wehwehchen“ auf die Beteiligung gedrückt.

Lücker: "Ordentliches Team"

Neu beim TSV Kirchhain ist Bryan Yanik (Pfungstadt), aus der Jugend kommen Sebastian Ide, Twan van der Mei sowie Noah Fikus. „Sie bringen Breite in den Kader und bewährten sich bisher gut, brauchen aber sicher noch ihre Zeit“, so Lücker über die Eigengewächse. Er setzt auch auf die nach Verletzungen wiedergenesenen Rico Funck und David Philipp. Pascal Oswald und Jonathan Georg stehen dagegen nur noch sporadisch zur Verfügung. „Wir haben schon ein ordentliches Team beieinander, müssen unsere Qualitäten aber auch auf die Platte bringen“, fordert Kirchhains Trainer. Sein erstes Saisonspiel hat der TSV am Sonntag bei der HSG Pohlheim.
Rein sportlich hatte die HSG Marburg/Cappel in der Bezirksoberliga Frauen den achten Platz erreicht, wegen der Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls gab es aber Punktabzüge und die Mannschaft entkam so gerade noch dem Abstieg. Auch in der kommenden Saison ist der Klassenerhalt das primäre Ziel, möglichst soll auch ein besserer als der achte Tabellenplatz am Ende dastehen.

Meyer: „Kader ist stärker“

„Die Vorbereitung ging gut los, ehe die Beteiligung doch stark sank. Eben typisch für Marburg in den Semesterferien“, sagt Marburg/Cappels Coach Chris Meyer, der zeitweise nur vier Spielerinnen im Training hatte. Für die ersten Saisonspiele erwartet er in dieser Hinsicht auch keine große Besserung. „Die Anfangsphase müssen wir überstehen, spätestens in der Rückrunde sollten wir dann unser volles Potenzial abrufen“, hofft Meyer.

Nicht mehr dabei sind bei der HSG Wiebke Körsmeier, Maren Brenning, Susanna Heinrichs, Nora Hense und Kim Völkel. Neu an Bord dafür – teilweise mit Doppelspielrecht – Annalena Knoblauch, Laura Gemmecke und Luisa Schmidt sowie aus der Zweiten der HSG Steffi Quent, Marie Plate und Janika Hochstraßer. „Der Kader ist stärker als in der Vorsaison, der Leistungsabfall ist nicht so groß“, so Meyer. „Rückraum­shooter sind wir nicht, unsere Stärke ist unsere Schnelligkeit.“ Als Titelfavoriten sieht Meyer die TSG Leihgestern an, die sich gut verstärkt hat. Die HSG Marburg/Cappel bestreitet am Samstag ihr erstes Saisonspiel bei der TSG.

Heimische Mannschaften:

  • Bezirksoberliga Männer: TSV Kirchhain. Bezirksliga A Männer: HSG Marburg/Cappel. Bezirksliga B Männer: TSV Kirchhain II. Bezirksliga C Männer Nord: HSG Marburg/Cappel II, TV Cölbe, HSG Hinterland I, VfL Neustadt. Bezirksliga D Männer Nord: HSG Hinterland II, TSV Eintracht Stadtallendorf.
  • Bezirksoberliga Frauen: HSG Marburg/Cappel. Bezirksliga A Frauen: FSG Kirchhain/Neustadt. Bezirksliga B Frauen: HSG Marburg/Cappel II. Bezirksliga C Frauen Nord: HSG Hinterland, TSV Eintracht Stadtallendorf.

von Michael Seehusen

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