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Katlyn Yohn verlängert in Marburg

Basketball-Bundesliga Katlyn Yohn verlängert in Marburg

Bundesligist BC Pharmaserv Marburg hat sich für eine weitere Saison die Dienste von Katlyn Yohn gesichert. Die Flügelspielerin kam vergangenes Jahr von den Rhein-Main Baskets und spielt eine überzeugende Saison.

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Flügelspielerin Katlyn Yohn (rechts, hier gegen Halles Chantelle Pressley) geht auch in der kommenden Spielzeit für Marburg auf Korbjagd.

Quelle: Michael Hoffsteter

Marburg. Drei Tage vor dem zweiten Spiel der Playoff-Halbfinalserie gegen Titelverteidiger TSV Wasserburg am Freitag (19 Uhr, Gaßmann-Halle) vermeldet der BC die Vertragsverlängerung mit einer Spielerin, die mit ihren Leistungen großen Anteil an der erfolgreichen Spielzeit hat:

In ihrer ersten Spielzeit für die „Blue Dolphins“ holte die 25-jährige Yohn mit 62 Treffern den Titel der besten Dreierschützin der Bundesliga-Hauptrunde. Das ist auch eine neue Bestmarke in der Marburger Erstliga-Historie.

Mit acht Dreiern in einem Spiel stellte sie ebenfalls einen Vereinsrekord auf, ein weiterer kommt noch hinzu: Aktuell steht sie bei insgesamt 84 Distanztreffern in Meisterschaft und Pokal – und die Saison ist noch nicht beendet. Die Höchstmarke in einer Bundesliga-Saison inklusive der Playoffs (77) ist für sie ebenfalls noch in Reichweite, dazu fehlen ihr noch acht Dreier.

Lob von Trainer Unger

Yohn steht in der Bundesliga als Topscorerin des BC derzeit bei durchschnittlich 13,7 Punkten, 3,6 Rebounds, 1,1 Vorlagen und 1,5 Ballgewinnen in 25 Minuten Einsatzzeit. Patrick Unger ist nicht nur aufgrund dieser Zahlen glücklich, dass die US-Amerikanerin an Bord bleibt.

„Von Katie haben wir vor der Saison offensive Power erwartet. Bei ihr hat sich aber erst im Laufe der Vorbereitung gezeigt, dass sie auch defensive Kleinigkeiten macht, die dich als Team besser machen“, erklärt der Trainer. Viele Leute sehen das gar nicht, weil sie nur auf ihren Wurf fokussiert sind.“

Unger ist davon überzeugt, dass die Flügelspielerin noch besser werden kann. In der Viertelfinalserie gegen Keltern habe sie „den Zug zum Korb entdeckt“. Verbessere sie sich in diesem Bereich weiter, „wird sie in der nächsten Saison hoffentlich noch effizienter werden“, sagt der Coach über einen „Vollblutprofi“, der „extrem auf den Körper achtet“.

Yohn: eine meiner besten Entscheidungen

Auch außerhalb des Feldes passe sie perfekt in die Mannschaft. „Man kann mit ihr sehr viel Spaß haben, sie weiß aber ganz genau, wann sie den Schalter umlegen und ernst machen muss“, lobt Unger.

In Marburg zu unterschreiben, sei „eine meiner besten Entscheidungen überhaupt“ gewesen, sagt Yohn selbst. Trainer und Team seien für sie „wie eine Familie“, auch dank der Fans fühle sie sich in Marburg inzwischen zuhause.

„Wir hatten unsere Höhen und Tiefen diese Saison, aber wir haben zusammengehalten, Spaß und Erfolg gehabt. Nach solch einer wunderbaren Saison wäre es mir schwergefallen, woanders zu spielen.“ Noch ist die Spielzeit aber nicht zu Ende. Yohn appelliert an die Fans: „Kommt am Freitagabend in die Halle und feuert uns an, damit wir Wasserburg schlagen können.“

von Marcus Richter

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