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Karten für Playoffs werden gemischt

Frauenbasketball-Bundesliga: Dolphins gegen Nördlingen Karten für Playoffs werden gemischt

Spannung ist garantiert: Für den BC Pharmaserv Marburg geht es am Samstag um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs, für die Gäste aus Nördlingen um den Klassenerhalt.

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Durchsetzungsvermögen ist auch morgen gegen Nördlingen gefragt. Kellindra Zackery (Mitte) macht es in der Partie gegen Halle vor. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. „Wir haben es selbst in der Hand. Wenn wir morgen gewinnen, sind wir mindestens Dritter, egal wie die anderen spielen. Für Platz zwei sind wir allerdings auf Schützenhilfe von Wasserburg in Halle angewiesen“, sagt Marburgs Coach Patrick Unger.

Allerdings: Sollten die Marburgerinnen gegen die Baskets am Samstag (20 Uhr, kleine Gaßmann-Halle) verlieren, droht möglicherweise auch noch ein Absturz bis auf Rang fünf.

Doch so weit wollen es Unger und sein Team gar nicht erst kommen lassen, zumal die „Dolphins“ gegen die Baskets um Trainer Tomas Holesovsky noch etwas gutzumachen haben.

Ausgerechnet im letzten Spiel der Hinrunde riss die Erfolgsserie der Marburgerinnen beim 70:76 in Nördlingen. „Wir haben das Hinspiel noch in schlechter Erinnerung. Wir waren damals wohl schon mit einem Bein im Weihnachtsurlaub. Ich hoffe, dass alle ihre Lehren daraus gezogen haben. Wir dürfen Nördlingen nicht unterschätzen und sind gewarnt. Es gibt in der Liga keine leichten Gegner“, erwartet der 31-jährige Unger von seinem Team volle Konzentration von Beginn an.

Denn daran haperte es am vergangenen Wochenende in der Anfangsphase der Partie in Osnabrück, obwohl sich die „Dolphins“ dann nach einer Auszeit wieder fingen und letztlich noch einen deutlichen 71:59-Erfolg feierten.

Nach der Partie in Osnabrück steht den Marburgerinnen am Samstag erneut ein Spiel gegen eine Mannschaft ins Haus, die noch ums sportliche Überleben kämpft. „Nördlingen hat es in der Hand, und wird den Strohhalm festhalten wollen. Denn mit einem Sieg bleibt die Mannschaft sicher in der Bundesliga, bei einer Niederlage muss sie zittern und auf das Osnabrücker Ergebnis in Herne schauen“, sagt Unger.

Die Baskets stellen eine Mischung aus Routine und talentiertem Nachwuchs. Vor allem die Leistungsträgerinnen Dimana Georgieva (Bulgarien), Linda-Lotta Lehtoranta (Finnland), Morgan Henderson (USA) und Juliane Höhne, die zuletzt allerdings wegen eines Bänderrisses zuschauen musste, gelte es an die Leine zu legen.

„Wir sind auf alles vorbereitet, müssen aber erst einmal auf uns selbst schauen. Ein Sieg gäbe uns sicherlich auch ein gutes Gefühl für die anstehenden schweren Wochen“, sagt Patrick Unger, der nach derzeitigem Stand morgen personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Patrick Unger lädt am Freitag (ab 20 Uhr im MBLZ-Raum unter der Tribüne im Georg-Gaßmann-Stadion) zu einem Fan-Talk ein, bei dem auch zwei Spielerinnen Rede und Antwort stehen werden.

von Frank Steinhoff-Wolfart

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