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Kampf und Einsatz sind vergebens

54:74-Niederlage in Oberhausen Kampf und Einsatz sind vergebens

„Ich kann meiner Mannschaft von der Einstellung her nichts vorwerfen. Wir wollten gewinnen, haben bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben“, kommentierte BC-Coach Patrick Unger das Aus.

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Die Spielerinnen der Blue Dolphins konnten in Oberhausen nicht überzeugen.

Quelle: Melanie Schneider

Oberhausen. Nach einer langen Saison und dem Final Four im Pokal fehlte den „Dolphins“ am Freitagabend in einer bis zum Ende kampfbetonten Partie allerdings auch das Wurfglück, um ein drittes Spiel in eigener Halle zu erzwingen. Zudem versuchten des die Marburgerinnen phasenweise mit der Brechstange, und das war gegen die defensivstarken Oberhausenerinnen kein probates Mittel.
„Mir tut es ein bisschen leid für die Marburger, die eine tolle Saison gespielt haben“, versuchte Oberhausnes Trainerin Katja Zberch Trost zu spenden, deren Mannschaft mit dem siebten Sieg in Folge ins Halbfinale einzog. Vor allem Monique Reid, die bis zur Pause 15 Punkte markierte und 14 Rebounds holte (der BC kam insgesamt bis zum Wechsel auf 19) sowie nach dem Wechsel Lea Mersch (14 Punkte) und Sharon Beld (17) waren von den „Dolphins“ nicht zu halten.

Bis zu zehn Punkte Vorsprung

Beide Teams starteten nervös vor rund 800 Zuschauern in die Partie. Nach knapp drei Minuten stand es 2:2, ehe sich der BC durch Körbe von Finja Schaake und Kellindra Zackery leicht absetzte (6:2, 5.). Danach blieb Marburg zwei Minuten ohne Korb. Die körperbetont spielenden Gastgeberinnen, die die Großzügigkeit des Schiedsrichtergespanns nutzten, konterten und setzten sich über 12;6 auf 16:10 zum Viertelende ab.
Bis zur 23. Minute baute Oberhausen den Vorsprung sogar auf zehn Punkte aus (22:12), ehe Körbe von Tonisha Baker, Maggie Skuballa (Dreier) und Zackery die „Dolphins“ wieder heranbrachten (22:19, 15.). Zweimal Zackery hielt den BC weiter im Spiel (26:24, 16.), doch danach vergaben die Unger-Schützlinge leichte Würfe. Oberhausen nutzte dies und zog bis zur Pause wieder davon (35:26).
Nach dem Wechsel kam bei den gut 50 mitgereisten Marburger Fans noch einmal Hoffnung auf, als Skuballas Dreier den Rückstand auf fünf Punkte verkürzte (24.). Aber die Baskets von Head-Coach Katja Zberch ließen sich nicht mehr beeindrucken, und als Sarah Zierhut binnen 37 Sekunden zwei Dreier zum 55:38 versenkte (29.) war mehr als eine Vorentscheidung gefallen, auch wenn Baker noch einmal mit einem Dreier konterte. Nach 30 Minuten lagen die „Dolphins“ mit 17 Zählern zurück (41:58).

In den letzten zehn Minuten ließen sich die Gastgeberinnen die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Vier Punkte von Reid sorgten für das 62:41 – ein Debakel für den BC bahnte sich an. Zwar verkürzten Zackery, mit 20 Punkten beste Marburger Werferin und Baker nach einer Auszeit von Coach Unger noch einmal (45:62, 32.), aber mit dem nächsten Dreier der Baskets durch Valerie Nainima zum 65:45 war der Widerstand der Marburgerinnen endgültig gebrochen, die den Rückstand bis zur Schlusssirene nicht mehr verringern konnten.

von Marcus Richter und Frank Steinhoff-Wolfart

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