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KTV besiegt Siegerländer KV

Turnen: Bundesliga-Derby in Biedenkopf KTV besiegt Siegerländer KV

Auch ohne Fabian Hambüchen wurde die KTV Obere Lahn im Derby gegen die Siegerländer KV ihrer Favoritenrolle gerecht und wahrte die Chance auf das „kleine Finale“.

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Mann des Abends in Biedenkopf: Andrey Likhovitskiy steuerte 26 Scorerpunkte zum klaren Sieg der KTV Obere Lahn gegen die Siegerländer KV bei.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Biedenkopf. Als Andrey Likhovitskiy seine überragenden Leistung mit einer brillanten Reckübung gekrönt hatte und mit fünf Scorerpunkten seiner Mannschaft den hauchdünnen Sieg an diesem Gerät (6:5) gerettet hatte, quittierten dies die rund 1200 Zuschauer in der Halle der Biedenkopfer Lahntalschule am Samstagabend mit stehenden Ovationen. „Das war heute eine Weltklasse-Leistung von Andrey. Man hat gesehen, dass er nicht von ungefähr Dritter im Gesamtweltcup ist“, fiel auch KTV-Trainer Albert Wiemers ein Stein vom Herzen. Schließlich musste sein Team gegen das Schlusslicht zuvor auch die Wertung am Sprung den Gästen (3:4) knapp überlassen.

Jakob Paulicks (KTV Obere Lahn). Foto: Benedikt Bernshausen

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„Das ist ein phantastisches Ergebnis. Wir hatten gehofft, dass wir heute deutlich gewinnen, denn nur so konnten wir uns unsere theoretischen Chancen auf das kleine Finale erhalten. Meine Mannschaft hat auch ohne Fabian Hambüchen eine starke Leistung gezeigt. Ich bin angesichts der Zusammensetzung im Team vollauf zufrieden. Kompliment an die Jungs“, strahle Wiemers.

Doch auch die Gäste konnten mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein. Der Aufsteiger um den starken Nationalmannschafts-Turner Philipp Herder, mit 12 Scorerpunkten überragender Mann im Team von Mannschaftsführer Bernd Burnika, zeigte eine engagierte Leistung und hatte in dem Rumänen Laurentiu Nistor und dem unbekümmert auftretenden erst 15-jährigen Eric-Lloyd Hinrichs zwei weitere starke Turner in seinen Reihen.

Überragender Mann an den Geräten aber war Andrey Likhovitskiy. Mit 26 Scorerpunkten holte der Weißrusse mehr als die Hälfte der KTV-Zähler und erhielt mit 15,40 Punkten am Barren und 15,35 Zählern am Pauschenpferd auch die Höchstnoten.

Trumpfkarte der Gastgeber aber war die Ausgeglichenheit im Team. Waldemar Schiller, Sebastian Qensell, Fabian Lotz, Jakob Paulicks „Wettkönig“ Thore Gauch, Jasper Vennemann und Felix Wiemers, der nach nur einmaligem Training beim Sprung einen Kasamatsu blitzsauber zum Stand brachte, überzeugten mit ihren Übungen.

Bereits bis zur Pause hatte die KTV mit klaren Gerätesiegen am Boden (8:2, Pferd (12:2) und an den Ringen (7:3) und einem Halbzeitstand von 27:7 für die Entscheidung gesorgt und nach der Pause vor allem am Barren (11:2) dominiert.

Statistik:

KTV Obere Lahn - Siegerländer KV 325,60:311,70; 47:18 (27:7), 10:2. Boden (8:2): Lotz - Nistor 3:0, Likhovitskiy - Uhlig 4:0, Schiller - Ermert 1:0, Paulicks - Herder 0:2. Pferd: (12:2): Quensell - Nistor 3:0, Lotz - Herder 0:2, Likhovitskiy - Spies 5:0, Schiller - Ermert 4:0. Ringe (7:3): Likhovitskiy -Nistor 4:0, Lotz - Spies 3:0, Schiller - Herder 0:3, Vennemann - Hinrichs 0:0. Sprung (3:4): Paulicks - Herder 0:3, Vennemann - Nistor 0:1, Wiemers - Ermert 0:0, Likhovitskiy - Uhlig 3:9. Barren (11:2): Lotz - Hinrichs 4:0, Gauch - Nistor 2:0, Likhovitskiy - Ermert 5:0, Paulicks - Herder 0:2. Reck (6:5). Lotz - Ermert 0:3, Paulicks Nistor 1:0, Gauch - Uhlig 0:2, Likhovitskiy - Herder 5:0

von Frank Steinhoff-Wolfart

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