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KTV Obere Lahn muss kämpfen bis zum Schluss

Kunstturnen, Bundesliga KTV Obere Lahn muss kämpfen bis zum Schluss

Der erhoffte Sieg und der damit verbundene Klassenerhalt blieb aus. Nach der Niederlage in Monheim muss die KTV Obere Lahn am letzten Wettkampftag in eigener Halle alles klarmachen für den Verbleib in der Liga.

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Monheim. Das hatten sich die Gäste von der KTV Obere Lahn eigentlich anders vorgestellt. Nach der Niederlage in Monheim ist der Kampf um den Verbleib in der Bundesliga noch nicht ausgestanden. Gleichwohl besteht begründete Hoffnung, dass der Kelch an den Schützlingen von Trainer Albert Wiemers vorübergeht.

Dabei hatte es doch so gut begonnen beim Tabellenvorletzten. Am Boden und am Pferd hatten wir die Nase vorn“, sagt Wiemers. Mit 8:6 und 8:7 gingen die Gerätewertungen an die Gäste. „Doch dann war irgendwie der Wurm drin“, räumt Wiemers ein. An den Ringen habe   sein Team noch einigermaßen mitgehalten, aber dennoch klar mit 2:9 das Nachsehen gehabt.

Am Barren allerdings wäre laut Wiemers durchaus mehr drin gewesen. Die an diesem Gerät zwar favorisierten Monheimer boten keine Galavorstellung. „Aber wir haben uns selbst im Weg gestanden und nach zwei verturnten Übungen mit 4:7 verloren. Ein Sieg wäre am Barren durch drin gewesen.“

Niederlage am Reck

Ähnlich erging es den Gästen am Reck. Nach ein paar kleinen Fehlern auf Seiten der KTV, die von den Gastgebern sofort genutzt wurden, war auch dieses Gerät – wenn auch knapp – mit 7:9 verloren.
Schließlich erlebte die KTV am Reck eine bittere Pleite: 2:9 hieß es am Ende aus ihrer Sicht. Das Ergebnis fiel deshalb so deutlich aus, weil Waldemar Schiller einen Handstand nicht hatte turnen können, womit quasi die gesamte Übung danebengegangen war. Da nützte auch die großartige Unterstützung der etwa 50 aus Biedenkopf und und Umgebung mitgereisten Fans nichts.

Eine hervorragende Leistung bescheinigte Wiemers dem KTV-Top-Turner Andrey Likhovitskiy, der es auf 13 Scorerpunkte brachte. Einen guten Eindruck haben bei seinem Debüt auch der Armenier Artur Davtyan hinterlassen, der vor allem an den Ringen und auch beim Sprung überzeugt habe.

Am Samstag fällt die Entscheidung

Jetzt sind die Blicke bereits auf den letzten Wettkampftag am kommenden Samstag in Biedenkopf gerichtet. Dann schlägt dort der Tabellenfünfte TV Wetzgau zum Showdown auf. Sollte der KTV Obere Lahn vor heimischem Publikum ein Sieg gelingen, dann ist sie aller Abstiegssorgen ledig. Aber auch im Falle einer Niederlage ist der Klassenerhalt noch möglich. Denn die beiden hinter der KTV in der Tabelle platzierten Vereine Monheim und Heidelberg treffen aufeinander. Je nachdem, mit welchem Ergebnis diese sich trennen, ergibt sich ein Szenario, in dem der heimische Bundesligist aufgrund seines besseres Geräteverhältnisses die besseren Karten haben dürfte. Wer will, kann sich davon überzeugen, wenn ab 18 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) die Wettkämpfe beginnen.

von Bodo Ganswindt

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