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KTV Obere Lahn ist Favorit

KTV Obere Lahn ist Favorit

Zum Nachbarschaftstreffen kommt es am Samstag ab 18 Uhr in Biedenkopf, wenn die KTV Obere Lahn in der Turnhalle der Lahntalschule die Siegerländer Kunstturn-Vereinigung empfängt.

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Können die Biedenkopfer am Samstag wieder feiern? Andrey Likhovitsky, Thore Gauch und Jakob Paulicks jedenfalls haben die Ratschen schon parat. Foto: Benedikt Bernshausen

Quelle: Benedikt Bernshausen

Biedenkopf. „Ich freue mich auf einen wieder spannenden und fairen Wettkampf“, betont KTV-Trainer Albert Wiemers vor dem mit Spannung erwarteten Wettkampf. Mit zwei Niederlagen gegen Cottbus und Stuttgart sind die Siegerländer in die Saison gestartet. Obere Lahn siegte zum Auftakt der Runde gegen Saar, verlor aber vor vierzehn Tagen gegen Straubenhardt. Während die Biedenkopfer (5. Platz/2:2 Punkte) um einen Platz im kleinen Finale ringen, turnen die Netpher (8./0:4) um den Klassenerhalt.

„Dass es in dieser Saison schwer werden würde, haben wir gewusst, dafür war auch die Vorbereitungszeit einfach zu kurz“, erklärt Heinz Rohleder, Sportwart der SKV. Denn die Turner aus Dreis-Tiefenbach waren nach dem Rückzug des FC Bayern München erst im Frühjahr in die erste Liga aufgerückt.

Trotzdem unterschätzen die Biedenkopfer den Gegner nicht. Albert Wiemers hat die Mannschaft zuletzt beim Aufstiegswettkampf in Hamm und dort eine „saubere Vorstellung“ beobachtet. Deshalb wollen die Gastgeber in der Lahnarena auch in Bestbesetzung mit Andrey Likhovitsky, Fabian Lotz, Jakob Paulicks und Co. antreten. Derzeit weilt Fabian Hambüchen nach dem Weltcup am vergangenen Wochenende noch in Tokio. „Ich gehe davon aus, dass wir am Samstag vollzählig sein werden“, betonte der KTV-Trainer.

Dagegen werden bei den Gästen wichtige Akteure fehlen. „Wir müssen auf unsere Belgier verzichten“, berichtete SKV-Teamkoordinator Bernd Krombach. Im Nachbarland turnen die Athleten nämlich an diesem Wochenende um die Qualifikation für die Europameisterschaften. Allerdings haben die Siegerländer auf der Ausländerposition mit Laurentiu Nistor für Ersatz gesorgt. Der 21-jährige Rumäne turnte schon 2011 für den Deutschen Meister von 1978 und 79. Das inländische Stammpersonal, allen voran die Berliner Philipp Herder und Nils Dunkel, der Bochumer Eric Hinrichs und die heimischen Asse Nico Ermert, Sebastian Spies, Jonas Rohleder und Daniel Uhlig, reist aber vollständig an.

Die Stärken des Aufsteigers sieht Albert Wiemers an Boden und Sprung. Ausgeglichen sei das Kräfteverhältnis am Barren, der Gegner auch am Reck nicht zu unterschätzen. Trotzdem ist Obere Lahn Favorit im Derby. Dass die Siegerländer den amtierenden Vizemeister besiegen könnten, ist unwahrscheinlich. „Unser Ziel ist, das ein oder andere Gerät zu gewinnen. Das ist möglich, wenn wir unsere beste Leistung abrufen und keine Fehler machen“, erklärte Heinz Rohleder.

„Alle sind heiß auf den Wettkampf“

Fehler vermeiden, das gilt ebenso für die Biedenkopfer - besonders am Boden, an dem sich die Hinterländer Turner in Straubenhardt zu viele Patzer geleistet hatten. „Da müssen wir uns diesmal zusammenreißen“, bekräftigte KTV-Vorsitzender Philipp Wiemers. Sicher ist, die Siegerländer werden angreifen. „Alle sind heiß auf den Wettkampf“, verrät Heinz Rohleder.

LautPhilipp Wiemers ist noch eine ausreichende Anzahl an Karten an der Abendkasse vorrätig (Erwachsene 9, Schüler/Studenten 6 Euro, Einlass ab 16 Uhr).

Je zwei Eintrittskarten für den Wettkampf haben Kurt Rohde, Michaela Wecker und Michael Möhl gewonnen.

von Benedikt Bernshausen

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