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Jetzt kommen die „dicken Brocken“

Frauen-Basketball, Bundesliga Jetzt kommen die „dicken Brocken“

Nun bekommt es der 
BC Marburg mit den größeren Kalibern der Liga zu tun. Am Samstag (18 Uhr) erwartet sie der Herner TC.

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Marburgs „Dauerbrenner“ Tonisha Baker, hier am Ball gegen eine verteidigende Rotenburger ­Abwehrspielerin, tritt am Samstag in Herne an.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Wenn man die aktuelle Tabellensituation zur Grundlage des bisherigen Verlaufes der Saison macht, dann dürfte man eigentlich mit eher zufriedenen Mienen im Lager des BC Pharmaserv Marburg rechnen.

Denn immerhin nehmen die Blue Dolphins nach sieben Spielen mit 10 Punkten den dritten Rang ein. Lediglich die noch ungeschlagenen Royals (14) aus Saarlouis und Serienmeister TSV Wasserburg (12) liegen vor ihnen.

Doch wer die Ansprüche von Marburgs Head-Coach Patrick Unger an sein Team kennt, weiß, dass es neben dem Grund zur Freude durchaus Anlass zur Kritik gibt. Aber Unger gibt sich eher entspannt, als seine Schützlinge öffentlich zu tadeln. Er weiß, dass seine Spielerinnen über genügend Potenzial verfügen, oben mitzuspielen.

„Doch dann muss eben alles passen“, sagt er. Das sei in den zwei verlorengegangenen Spielen in Hannover und Nördlingen nicht der Fall gewesen. „Natürlich wurmt mich das“, räumt Unger ein. Sein Team habe ohne die rechten Emotionen gespielt und vergessen, den Kopf einzuschalten. „Wir müssen uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, was wir eigentlich wollen.“ Das funktioniere zuweilen recht gut.

Unger: „Wir möchten 
 etwas mitnehmen.“

„Aber manchmal bringen wir es nicht über die gesamten 40 Minuten auf das Spielfeld.“ Das gelte es zu beheben, zumal jetzt die „dicken Brocken“ kommen. Zu diesen zählt neben Saarlouis und Wasserburg auch Herne. „Das ist ein Top-Team, das fast ausschließlich aus Profispielerinnen besteht“, betont Unger.

Die Tatsache, dass der Herner TC aktuell nur auf Rang fünf rangiert, führt er darauf zurück, dass er bereits gegen Saarlouis und Wasserburg gespielt hat. Zuletzt war Herne nur knapp am Deutschen Meister aus Bayern gescheitert, der gerade noch den Kopf mit 66:59 aus der Schlinge ziehen konnte.

„Natürlich möchten wir gerne etwas mitnehmen aus Herne“, sagt Unger, „wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Jetzt geht es darum, das umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben.“
Seine Spielerinnen seien zwar alle gesund. Gleichwohl sind ­einige angeschlagen und brauchen eine Pause, um zu regenerieren. Da komme die bevorstehende Ligapause wegen eines Länderspiels gerade recht.

von Bodo Ganswindt

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