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Jauernick: „Es geht rein um den Klassenerhalt“

Fußball-Verbandsliga Mitte Jauernick: „Es geht rein um den Klassenerhalt“

„Wir müssen sehen, dass wir kurzfristig den Laden hinten dicht bekommen“, weiß Marburgs Coach Maurice Jauernick, wo vor der Verbandsliga-Partie bei der TuS Dietkirchen am Sonntag (15 Uhr) der Schuh am meisten drückt.

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Kampf und Leidenschaft, so wie hier von Luca Canevese (rechts, gegen Kelsterbachs Jonas Scheitza) gezeigt, fordert SF BG-Trainer Maurice Jauernick von seiner Mannschaft.

Quelle: Miriam Prüßner

Marburg. 0:5, 3:1, 3:5, 1:6, 3:1, 0:4. Nicht nur die Niederlagen, sondern auch die Anzahl der Gegentore, die die SF BG Marburg in den vergangenen Partien kassiert haben, nagen an „Momo“ Jauernick. „Ich habe die Nase voll von den hohen Niederlagen. Wir müssen sehen, dass wir kurzfristig bis zur Winterpause den Laden hinten dich bekommen, dass wir hinten kompakt stehen. Alles andere ist zweitrangig“, gibt der B-Lizenz-Trainer zu verstehen.

Doch auch an der Einstellung von so manchem seiner Spieler müsse sich etwas ändern. Es gehe vor allem darum, sich mit der Realität zu konfrontieren - und die heiße nun mal: Kampf um den Klassenerhalt. „Ich muss es noch mal klar sagen: Wir sind kein Topteam. Es geht rein um den Klassenerhalt. Dabei zählen grundlegende Dinge wie Kampf und Leidenschaft - und jetzt zählen Taten“, sagt Jauernick, der mit der Leistung seiner Schützlinge im ersten Durchgang des Waldgirmes-Spiels zufrieden war. „Aber individuelle Fehler werden in dieser Liga eben eiskalt bestraft“, weiß der Coach, der darüber nachdenkt, im Limburger Stadtteil zu rotieren.

Dietkirchens Coach baut auf Heimnimbus

„Ich habe im Moment genügend personelle Möglichkeiten. Und wenn nötig, werde ich davon Gebrauch machen. Ich schaue mir genau an, wie sich die Jungs im Training verhalten.“ Zur Umstellung ist Jauernick zumindest in der Abwehr ohnehin gezwungen, denn Julian Gries fehlt aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Seinen Part in der Innenverteidigung könnten Jonas Beckmann oder Christoph Weidenhausen einnehmen. Der zuletzt privat verhinderte „Sechser“ Jan Kuschnir ist ebenfalls wieder mit an Bord.

„Zu Hause läuft es besser“, lautet derweil die Erkenntnis von TuS-Trainer Florian Dempewolf, dessen Team seine bisherigen Siege auf heimischen Platz eingefahren hat. In den vergangenen Jahren gehörte Dietkirchen zur Spitzengruppe der Verbandsliga. „Ich hoffe, dass vorne mal der Knoten platzt. Ich würde gern in der Spitzengruppe mitspielen, der Klassenerhalt hat aber höchste Priorität“, weiß Dempewolf, dass der Tabellen-14. (noch) nach unten schauen muss.

Eine weitere Gemeinsamkeit mit den Sportfreunden: „Wir haben keine großen finanziellen Mittel, sondern leben eher von unserer Jugendarbeit“, berichtet Dempewolf, der ebenfalls zur Umstellung gezwungen ist, denn Torjäger Michael Schmitz plagt noch eine Zerrung und droht auszufallen. Fehlen wird Fabian Frieling.

von Marcello Di Cicco

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