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„Ich wollte hier mal dabei sein“

Bergturnfest auf dem Dreimärker: „Ich wollte hier mal dabei sein“

Zum 60. Mal veranstaltete der Turngau Oberlahn-Eder sein Bergturnfest auf dem Dreimärker. Mehr als 250 Teilnehmer wetteiferten auf dem Waldsportplatz im Hinterland

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Und immer wieder Hartenrod: Zum wiederholten Mal verteidigten die Frauen und Männer (diesmal im Team mit Ockershausen) das Dreimärker-Schild. Die Frauen um Lena Eberhart, Deborah Pfeifer, Martina Onderka und siegten vor Feudingen, die Männer um Marcel Jung, Jonathan Lang, Jeremy Müller (Ockershausen) und Lukas Klingelhöfer vor dem VfL Marburg. Foto: Benedikt Bernshausen

Quelle: Benedikt Bernshausen

Weifenbach. Das bunte Treiben hat Tradition. Zum 60. Mal feiert die Turnfamilie das Bergturnfest auf dem Dreimärker.Und dazu sind mehr als 250 Teilnehmer (Vorjahr: 160) in das Hinterland gekommen. Sie alle messen ihre Kräfte zunächst im klassischen leichtathletischen Dreikampf der Turner - laufen, werfen, springen. Am Nachmittag folgen die Crossläufe, die Pendelstaffeln und die Wettkämpfe um den Wanderpokal „Dreimärker Schild“.

Einige, vor allem junge Sportler, sind zum ersten Mal auf dem Berg. „Ich wollte hier mal dabei sein“, verrät Sarina Fedotow vom ausrichtenden TV Weifenbach, die in der Altersklasse der Sechs- und Siebenjährigen antritt. Andere haben schon dutzende Bergturnfeste miterlebt, allen voran Max Göhring (TuS Vormwald). Der 78-jährige aus dem Siegerland war schon vor mehr als 50 Jahren auf dem Dreimärker. „Hier oben haben wir immer viel Spaß gehabt“, sagt er. Auch Horst Schneider (TSG Helberhausen) kommt seit Jahren aus dem Siegerland nach Hessen. „Wir haben oft beim Schild-Wettkampf mitgemacht“, betont er. Damals habe der TV Cölbe diesen Wettbewerb dominiert. Etwas Besonderes ist das Bergturnfest noch immer. Natürlich geht es um Leistung, um Meter und Sekunden. Aber ebenso steht das Miteinander im Fokus, zählt der olympische Gedanke. Diese Mischung spricht immer mehr Menschen an. Das Fest sei aber kein Selbstläufer, betont Turngau-Vorsitzender Klaus Reese. Der wachsenden Gruppe der jungen Sportler müssten Angebote gemacht werden, die über den Wettkampf hinaus gehen. Der Höhepunkt des Sporttages bleibt der Wettkampf um das Dreimärker-Schild. Zwei Frauen- und drei Männerteams wetteifern um die Trophäen, laufen, springen und stoßen Steine. Erneut gingen die Pokale an den TV Hartenrod - wobei die Männer im gemischten Team mit dem TSV Ockerhausen angetreten waren und hauchdünn vor dem VfL Marburg landeten.

von Benedikt Bernshausen

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