Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Hubers Konkurrenz ist größer geworden

Fußball: Neustädter beim FSV Frankfurt Hubers Konkurrenz ist größer geworden

Nach vier konkurrenz­losen Jahren beim FSV Frankfurt muss Alexander Huber nun um seine Position als rechter Außen­verteidiger kämpfen.

Voriger Artikel
Für Hambüchen schließt sich der Kreis
Nächster Artikel
Neureiche erzürnen Traditionalisten

Alexander Huber (links, FSV Frankfurt) setzt sich gegen Rubin Okotie vom TSV 1860 München durch.

Quelle: imago

Neustadt. „Das gehört zum Fußball dazu“, gibt sich der frühere Jugendspieler des VfL Neustadt professionell. „Der Kader ist breiter geworden. Es gibt mindestens vier Spieler, die meine Position spielen können. Meinem Naturell entsprechend werde ich weiter Gas geben“, zeigt sich Alexander Huber kämpferisch.

Weil Trainer Tomas Oral in dem ansonsten im defensiven Mittelfeld eingesetzten Fanol Perdedaj auf der Position des rechten Außenverteidigers mal einen anderen Spielertyp ausprobieren wollte, um das Flügelspiel anzukurbeln, saß Huber im DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC 120 Minuten auf der Bank und musste gegen Paderborn nach 45 Minuten seinen Platz räumen. „Natürlich hat mich das traurig gemacht. Das ist keine schöne Situation“, gesteht er.

In den restlichen Spielen vor der Winterpause kehrte der Abwehrspieler aber wieder auf seinen Stammplatz zurück. „Hubi ist ein Spieler, wie ihn sich jeder Trainer in seinem Mannschaftsgefüge wünscht. Er ist kein Selbstdarsteller, kein Lautsprecher und besitzt einen klaren Blick auf die Realität und die eigene Leistung“, schätzt Trainer Tomas Oral ebenso wie seine Vorgänger Benno Möhlmann und Hans-Jürgen Boysen die Eigenschaften des „Mister Zuverlässig“.

Vertrag läuft immer Sommer aus

Der neunfache U-20-Nationalspieler, der nach seinem Wechsel aus der Jugend des VfL Neustadt zur Frankfurter Eintracht 59 Spiele für die „Adler“ bestritt und am 2. November 2006 bei seinem ersten Einsatz im Uefa-Pokal das Tor zum 1:1-Ausgleich bei Celta Vigo erzielte, kickt nach einer Ausleihe zur TSG Hoffenheim sowie weiteren Stationen bei Eintracht Braunschweig, der zweiten Mannschaft des Hamburger SV und drei Jahren bei Kickers Offenbach nunmehr bereits in der fünften Saison für den Zweitligisten vom Main.

Sein Vertrag läuft am 30. Juni 2016 aus. „Es gab noch keine Gespräche. Diese finden meistens im Trainingslager statt, das wir noch bis 28. Januar in Side in der Türkei abhalten. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir uns einigen können. Von großen Verletzungen bin ich bis auf einen Teilriss des hinteren Kreuzbandes im Juli 2010 verschont geblieben und traue mir zu, noch locker drei Jahre mitzuhalten“, sieht der zweifache Familienvater, der auch als Fairplay-Botschafter seines Vereins fungiert, das Ende seiner Karriere noch nicht in Sicht.

Sein Heimatverein VfL Neustadt, der ihn zum Ausklang seiner Karriere gerne noch einmal in seinen Reihen sehen würde, muss sich also noch gedulden. „Der VfL liegt mir sehr am Herzen. Mit meinem ehemaligen Mitspieler und derzeitigen Co-Trainer Sascha Müller stehe ich noch regelmäßig in Kontakt, auch mit Spielertrainer Sascha Blöss telefoniere ich hin und wieder und finde das, was von der Mannschaft und dem gesamten Umfeld geleistet wird, ganz toll“, zollt Alexander Huber, der seine Eltern in Neustadt so oft wie möglich besucht, den dortigen Protagonisten anerkennende Worte.

von Kurt Arke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
De Höhner in der Stadthalle

Kultband „Höhner“ machte Marburg vor 470 begeisterten Fans im Erwin-Piscator-Haus zum Kölner Stadtteil