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Horst hat „großen Respekt“

Fußball, Verbandsliga Mitte Horst hat „großen Respekt“

Nach den „Pflichtauf-gaben“ kommt nun ein dicker Brocken auf den FSV Schröck zu.

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Matthias Pape (rechts) ist mit bislang sieben Treffern Schröcks bester Torschütze.Foto: Nadine Weigel

Schröck. Der FSV Schröck hat in der Winterpause seine Hausaufgaben gemacht. Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen der Restrunde hat die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik den Kontakt zu den Nicht-Abstiegsplätzen in der Verbandsliga Mitte wieder hergestellt. Am Samstag (15.30 Uhr) aber empfängt der Aufsteiger Viktoria Kelsterbach am Elisabethbrunnen.

Der Spitzenreiter wiederum kann mit dem Restrundenstart ebenfalls zufrieden sein. Mit drei Siegen konnte Teutonia Watzenborn-Steinberg erstmals seit dem 8. Spieltag von der Tabellenspitze verdrängt werden. Zudem bewies die Mannschaft von Trainer Ralf Horst große Moral: Bei allen drei Erfolgen geriet sie zunächst in Rückstand und drehte dann noch das Spiel.

„Wenn wir solche Spiele immer gewinnen, ist es letztlich für mich okay“, sagt Horst mit einem Augenzwinkern, „ich sage aber meinen Spielern immer, dass sie heute auch ruhig mal in Führung gehen können“. Der Grund liegt für den Trainer allerdings auf der Hand. „Unsere Gegner ziehen sich von Beginn an weit zurück“, erklärt er.

Ein ähnliches Auftreten erwartet Horst auch vom FSV. „Schröck ist ein sehr, sehr unbequemer Gegner, das haben die letzten Ergebnisse auch gezeigt“, sagt der 38-Jährige: „Ich habe großen Respekt.“ Wichtig sei vor allem, dass sein Team Geduld beweise und „wir die Zweikämpfe annehmen“.

FSV will forsch auftreten

Für FSV-Coach Kubonik aber ist eine rein defensive und dekonstruktive Ausrichtung nicht denkbar. „Gegen eine Mannschaft, die so eine Qualität hat, kannst du dich nicht komplett hinten reinstellen“, erklärt der 37-Jährige. „Gerade Kelsterbachs Offensive können wir nicht 90 Minuten ausschalten“, erklärt „Kubo“.

Für den FSV-Trainer ist es wichtiger, dass seine Mannschaft in erster Linie auf sich schaut. „Wir müssen unsere eigenen Stärken auf dem Platz umsetzen“, fordert er. Dann, so weiß Kubonik, „ist zu Hause immer etwas möglich“.

Neben David Klein (Innenbandabriss) und Mehmet Kocak (Rotsperre) stehen dem FSV-Coach alle Spieler zur Verfügung. Bei Kelsterbach sind zwar mehrere Spieler wie Jonas Scheitza und Betim Mezini noch angeschlagen. Dennoch ist Trainer Horst guter Dinge. „Wir haben einen in der Breite gut aufgestellten Kader, sodass wir auch solche Ausfälle kompensieren können“, erklärt Horst.

Verbandsliga Mitte: SC Waldgirmes - VfB Gießen, FV Biebrich - FC Eddersheim (beide Sa., 15 Uhr), FSV Braunfels - SV Niedernhausen, FSV Schröck - Viktoria Kelsterbach, Eintracht Wetzlar - VfB Unterliederbach (alle Sa., 15.30 Uhr), FV Breidenbach - SG Oberliederbach, FC Dorndorf - Germania Schwanheim, Teutonia Watzenborn-Steinberg - TuS Diet­kirchen (alle So., 15 Uhr).

von Tobias Kunz

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