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Hoffnungen ruhen auf Hoffmann

Frankfurt-Marathon Hoffnungen ruhen auf Hoffmann

Mehr als 15000 Läuferinnen und Läufer werden am Samstag und Sonntag bei der 34. Auflage des Frankfurt-Marathons, dem ältesten deutschen Citymarathon, in der Mainmetropole erwartet.

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Oliver Hoffmann (Zweiter von links) hat sich in Kenia intensiv vorbereitet und will in Frankfurt eine neue Bestzeit laufen.

Quelle: Helmut Schaake

Frankfurt. Der erste Startschuss für die Elite-Marathonläufer fällt am Sonntagmorgen um 10 Uhr unter dem Messeturm. Einen Teilnehmerrekord gibt es bei den integrierten Deutschen Marathonmeisterschaften mit 1200 Meldungen und bei den Hessischen Marathonmeisterschaften mit 201 Meldungen aus 67 Vereinen. Das Spitzenfeld mit Weltklasseathleten verspricht den 400000 Zuschauern spannende Positionskämpfe und im Ziel auf dem roten Teppich in der Messehalle Weltklassezeiten.

Der Vorjahres-Achte Dr. Arne Gabius (LT Haspa-Marathon Hamburg, 2:09 Stunden) will in die Phalanx der afrikanischen Läufer einbrechen und den 27 Jahre alten Deutschen Rekord von Jörg Peter (2:08:47 Stunden) unterbieten. Bei den Frauen wetteifern Lisa Hahner (RUN2SKY.com) und Mona Stockhecke (LT Haspa-Marathon Hamburg) um den deutschen Meistertitel.

Bei den Hessenmeisterschaften gehen die Wiesbadenerin Simret Restle-Apel und Vbekal Danile Berye (beide PSV GW Kassel; Bestzeit 2:16:45 Stunden) als Topfavoriten an den Start. Unter den mehr als 200 heimischen Startern ruhen die Hoffnungen auf Oliver Hoffmann (TSV Kirchhain), der sich fünf Wochen im Hochland von Kenia auf dieses Rennen vorbereitet hat. „Ich bin mit Wochenumfängen zwischen 180 und 200 Kilometern gut vorbereitet und will meine Bestzeit von 2:23:59 Stunden klar verbessern“, sagt Hoffmann.

Rosenthaler Arzt reist mit einer Bestzeit von 2:52 Stunden an

Auch der Rosenthaler Arzt Dr. Markus Schraub (SF BG Marburg, Foto) hat sich intensiv vorbereitet. Im Vorjahr belegte er in der Hessenwertung in 2:43:49 Stunden Platz sieben und Rang drei der M40. Gespannt darf man auf das Abschneiden des 31-jährigen Dirk Alexander, Neuzugang beim Ultra Sportclub Marburg, sein. Er reist mit einer Bestzeit von 2:52 Stunden an.

Bei den Frauen möchte die Ex-Wallauerin Anna Reuter (PSV GW Kassel), die im Vorjahr bei ihrem Debüt in 3:08:02 Stunden auf Platz 6 in Hessen lief, unter drei Stunden bleiben. Möglichst nahe an diese Marke könnte Ultra-Langstrecklerein Antje Krause (USC Marburg) heranlaufen. Im Vorjahr überraschte Kim Mess (SF BG Marburg) mit einer Steigerung um 12 Minuten auf 3:09:33 Stunden und Hessen-Bronze der W40. Wenn sie ausgeruht an den Start geht, ist ihr eine ähnliche Zeit zuzutrauen.

Beim Mini-Marathon über 4,2 Kilometer (Start: Sonntag um 10.55 Uhr) sind unter anderem der ASC Breidenbach/Lahntalschule Biedenkopf und die Elisabethschule Marburg dabei. Bei der U16 will Lena Ritzel (VfL Marburg) vorne mitmischen.

Für Kurzentschlossene gibt es die Möglichkeit, sich vor Ort morgen (12 bis 19 Uhr) und am Samstag (10 bis 19 Uhr) bei der Ausgabe der Startunterlagen (Halle 1, Ebene 2) anzumelden. Der Hessische Rundfunk überträgt den 34. Marathon am Sonntag zwischen 10 und 14 Uhr live im Fernsehen.

Startzeiten: Struwwelpeter-Lauf (Sa., 11.30 Uhr); Marathon (So., 10 Uhr Messeturm); Marathon-Staffel (10.25 Uhr, Friedrich-Ebert-Anlage); Mini-Marathon (4,2 km; 10.55 Uhr, Ludwig-Erhard-Anlage).

von Helmut Schaake

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