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Hochkaräter kommen nach Marburg

Tennis, Marburg Open Hochkaräter kommen nach Marburg

Nach dem Spanier Tommy Robredo haben auch sein Landsmann Guillermo Garcia-Lopez und der Argen­tinier Guido Pella für die Marburg Open zugesagt.

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Die ehemalige Nummer 5 der Weltrangliste, Tommy Robredo aus Spanien, dürfte wohl das bekannteste Gesicht der Marburg Open 2017 sein.

Quelle: ITA Thomas Schulze

Marburg. Die drei Spieler waren im vergangenen Jahr in den Top 40 der Weltrangliste vertreten und erschienen gestern auf der sogenannten Acceptance List der ATP für das Challenger-Weltranglisten-Turnier vom 1. bis 8. Juli in Marburg. Robredo und Pella warfen eine Verletzung zurück, während Garcia Lopez sich auf das Doppel konzentrierte und bereits das Finale der US Open in New York erreicht hatte. Garcia-Lopez hat übrigens den Gewinner der diesjährigen French Open, Rafael Nadal, mal im Einzel besiegt. Marburg-Open-Turnierdirektor Heiko Hampl kann die Teilnahme mit gutem Gewissen bestätigen, denn alle drei spielen keine Qualifikation in Wimbledon. „Ihre Stärke liegt schon auf Sand beziehungsweise eher langsameren Belägen, weshalb sie die Sandplatzsaison für Wimbledon nicht unterbrechen.

Das beschert uns ein Teilnehmerfeld der Extraklasse, denn auch die weiteren Meldungen sind von einem sehr ordentlichen Kaliber.“ Marco Ceccinato (ATP 97), Artur de Greef (ATP 117) und Ulazdimir Ignatik (ATP 131) lassen Wimbledon ebenfalls links liegen.

Eine Chance für jeden Tennisfan

Gerald Melzer will der Universitätsstadt genauso einen Besuch abstatten wie Vorjahressieger Jan Satral und Inigo Cervantes, der Gewinner aus 2015. Deutsche Teilnehmer sucht man fast vergeblich. Yannick Hanfmann ist als einziger direkt für das Wimbledon-Hauptfeld qualifiziert. Doch wer sein Auge auf den gerade stattfindenden Mercedes Cup nach Stuttgart richtet, sieht wie wohl sich der Wahl-Münchener auf Rasen fühlt. „Yannick hätte ich gern bei uns, weil er ein super Typ ist. Trotzdem drücke ich ihm auch die Daumen für Wimbledon, denn das große Geld gibt es nun mal dort zu verdienen und er hat sich so beharrlich nach oben gearbeitet, dass er sich es verdient hätte. Wir werden so oder so ein wunderbares Feld bekommen, denn mit dem Norweger Casper Ruud­ und dem Griechen Stefanos Tsitsipas kommen außerdem zwei 18-Jährige, die schon ein Challenger gewonnen haben.“ sagt Hampl.

Dass aus dem jetzigen Teilnehmerfeld ein Trend für die Zukunft abzulesen wäre, will Hampl nicht so schnell bejahen: „Durch das zweite Challenger in Koblenz habe ich inzwischen natürlich häufiger Kontakt zu Spielern und Trainern, und so können beide Turniere voneinander profitieren. Doch die zwei Spanier und der Argentinier werden so schnell nicht mehr in Marburg aufschlagen, deshalb kann man nur jedem Tennisfan raten, die Chance zu nutzen.“

Nicht mehr aus ATP-Kalender wegzudenken

Am Samstag, 1. Juli, um 17 Uhr wird Hessens Innenminister Peter Beuth die Marburg Open zusammen mit Marburgs Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies und der Landrätin Kirsten Fründt eröffnen und auch das Hauptfeld auslosen.
Man darf ihnen ein glückliches Händchen wünschen für spannende Begegnungen bei den Marburg Open, die zugleich als internationale Hessische Meisterschaften gewertet werden.

Der Sportwart des hessischen Tennis-Verbands, Peter Becker, weiß um die Bedeutung des Turniers für den Deutschen Tennissport und erklärt: „Die Marburg Open sind inzwischen nicht mehr aus dem Turnierkalender der ATP wegzudenken.

Der Hessische Tennis-Verband freut sich, Partner eines Turniers zu sein, das so beliebt bei den Profis ist. Robredo, Garcia-Lopez und Pella sind klangvolle Namen. Tennisherz, was willst du mehr?“

  • Tickets gibt es auf www.marburg-open.de; Vorverkaufsstellen: Oberhessische Presse/Schlossberg-Center, Theaterkasse Marburg Stadthalle, VITA Essentials, Oberhessische Presse/Verlag, HNA-Konzertkarten-Service, Oberhessische Presse Reisebüro, Music Attack Marburg, Marburg Stadt und Land Tourismus, ­Musikhaus am Biegen.

von Michael E. Schmidt

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