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Heimsieg soll Aufschwung einleiten

Fußball-Verbandsliga: Schröck erwartet Dorndorf Heimsieg soll Aufschwung einleiten

Der FSV Schröck möchte es seinem heutigen ­Gegner nachmachen und ebenfalls eine Serie starten.

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Mehmet Kocak (rechts, gegen Wörsdorfs Nico Heupt) will mit dem FSV Schröck durch einen Sieg über Dorndorf heute eine Erfolgsserie starten.

Quelle: Michael Hoffsteter

Schröck. Die spielfreien Wochen haben den FSV Schröck in den Tabellenkeller der Verbandsliga Mitte abrutschen lassen. Durch den Punktgewinn am Samstag beim 0:0 in Braunfels bewies die Mannschaft von Trainer Markus Kubonik zwar ihre ansteigende Form, vor dem heutigen Nachholspiel gegen den FC Dorndorf (19.45 Uhr) aber stehen die Schröcker unter Zugzwang.

Die Partie wurde bereits zum zweiten Mal neu angesetzt, weil beim ursprünglichen Spieltermin vor einer Woche ein Defekt an der Flutlichtanlage die Austragung verhinderte.

Anders als der FSV, der mit zehn Punkten auf dem 15. Tabellenplatz liegt, nutzte Dorndorf die vergangenen Wochen und holte aus den jüngsten vier Spielen zehn Punkte. Damit distanzierte sich die Mannschaft von Trainer Friedel Müller auch tabellarisch vom FSV und rangiert aktuell mit 16 Zählern auf dem neunten Platz. Schröcks Co-Trainer Stephan Banf ist sich deshalb auch sicher, dass „dies ein komplett anderes Spiel als am Samstag wird“.

Während Braunfels vor allem von seiner Kraft und Robustheit lebt, ist Dorndorf die deutlich spielstärkere Mannschaft. „Sie werden uns alles abverlangen. Wir müssen alles abrufen, um zu bestehen“, erklärt Banf. Im Detail bedeutet das: „Wir dürfen die Defensivarbeit nicht vernachlässigen und müssen unsere Möglichkeiten in Tore ummünzen“, sagt der 54-Jährige.

Kubonik-Elf steht unter Druck

Die Chancenverwertung ist eine der großen Schwächen des FSV. Durch eine bessere Effizienz wäre auch in Braunfels ein Sieg möglich gewesen. So verzeichnete die Kubonik-Elf zwar einen Achtungserfolg, steht aber weiter unter gehörigem Druck.

„Dadurch, dass wir ein Heimspiel haben, hoffen wir natürlich, dass wir auch gegen Dorndorf einen Dreier holen“, gibt Banf die Marschroute aus. Mit einem weiteren Heimerfolg am Sonntag gegen Eddersheim könnte es der FSV so dem heutigen Gegner gleichtun und ebenfalls eine Serie starten.

Personell schaut es dabei wieder gut für die Gastgeber aus. In Lukas Greb, der erst am kommenden Montag die Fäden an seiner Kniewunde entfernt bekommt, und Luca Ursprung, der am Montag versuchte wieder einzusteigen, aber das Training abbrechen musste, fallen lediglich zwei Akteure aus.„Der Kader ist fast genauso wie in Braunfels. Inwieweit sich etwas an der Startaufstellung ändert, ist aber noch offen“, hält sich Banf bedeckt.

von Tobias Kunz

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