Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 13 ° Gewitter

Navigation:
Heidergott führt Richtsberg II zum Sieg

Tischtennis Verbandsliga Heidergott führt Richtsberg II zum Sieg

Besser hätte die Saison für Richtsberg nicht beginnen können: Der Tischtennis-Hessenligist fertigte Höchst/Nidder II mit 9:0 ab.

Voriger Artikel
Der Topfavorit ist zu stark für den VfL
Nächster Artikel
Der Klassenerhalt ist das Ziel der Volleys

Vier Punkte machte Lars Heidergott für Richtsbergs Zweite beim 9:7-Erfolg über Ihringshausen.

Quelle: Florian Gaertner

Hessenliga Männer

Höchst/Nidder II – Richtsberg 0:9. Die Lahnstädter erwischten einen Traumstart in die Saison. Die Favoritenrolle lag ohnehin bei den Richtsbergern, ein derart deutlicher Triumph war allerdings nicht zu erwarten. Den Gastgebern gönnten Alexander Weiß und Co. insgesamt ganze fünf Sätze. Den Punkte-Reigen eröffneten Asen Asenov/David Rommelspacher, Alexander Weiß/Daniel Dithmar und Marco Specht/Johannes Linnenkohl in ungefährdeten Erfolgen in den Doppeln. Jeweils einmal in die Siegerliste eintragen durften sich dann alle sechs Akteure erneut im Einzel.

Verbandsliga Männer

Richtsberg II – Ihringshausen 9:7. Im Vorfeld war aufgrund der Ausgeglichenheit der Gäste und der im Vergleich zur Vorsaison nominell schwächer besetzten Mannschaft des Marburger Stadtteilvereins nicht unbedingt mit einem Erfolg zu rechnen. Die Doppel gestalteten sich hart umkämpft. Dr. Helmut Euler/Helmut Hinder unterlagen knapp dem Ihringshäuser Spitzendoppel, Jörg Sause/Jörg Leder gewannen im Entscheidungssatz ebenso wie Stefan Luley/Lars Heidergott, die zudem mit dem erfolgreichen Schlussdoppel den Sieg perfekt machten. Das 1:3 im vorderen Paarkreuz, in dem lediglich Dr. Helmut Euler eine Partie erfolgreich bestreiten konnte, glich das mittlere Paarkreuz aus. Hier zeigte Lars Heidergott ein starkes Debüt als Stammkraft in der Verbandsliga und gewann beide Spiele. Helmut Hinder steuerte einen weiteren Punkt bei. Im hinteren Paarkreuz gewann Jörg Sause in der ersten, Jörg Leder in der zweiten Runde, um den Schlussdoppel die Vorlage zum Sieg zu geben, die Stefan Luley/Lars Heidergott dankbar annahmen.

Besse II – Richtsberg II 9:2. Mit der Niederlage im zweiten Spiel des Wochenendes war für die zweite Mannschaft aus Richtsberg zu rechnen, die Höhe des Ergebnisses täuscht allerdings etwas über den Verlauf der Partie hinweg. Besonders bemerkenswert war hierbei die Zusammensetzung der Gästemannschaft. In dem Bruderpaar Knut und Nils Feußner und Axel Kirchhain boten die Richtsberger die Hälfte ihres Teams mit Ersatzspielern auf. Außerdem liefen die Fünfsatz-Partien für die Gäste alles andere als optimal. Bei fünf knappen Entscheidungen schlug das Pendel lediglich einmal für die Richtsberger aus. Der einzig erfolgreiche Akteur in diesen Duellen war Stefan Luley, der den Spitzenspieler der Gastgeber mit 11:8 im fünften Durchgang schlagen konnte, nachdem ihm in der ersten Runde das konträre Schicksal eingeholt hatte. Alle drei Ersatzspieler mussten ihren Kontrahenten in den Einzelbegegnungen ebenfalls nach der vollen Distanz zum Sieg gratulieren. Jörg Sause war in seinem Einzel der zweite erfolgreiche Gästespieler.

Ihringshausen – Marbach 9:6. Mit Ersatzmann Burkhard Dudda, der Ingo Schäfer ersetzte, traten die Marbacher die Reise ins Fuldatal an. Die Doppel begannen verheißungsvoll, denn Alexander Probst/Thorsten Schoon siegten souverän in vier Durchgängen und Georg Kattenborn/Christian Hainer gewannen ihr Doppel in ebenfalls vier, dafür aber etwas knapperen Sätzen. Das Vater-Sohn-Duett Burkhard Dudda/Jan Dudda hatte wenig Chancen. Alexander Probst egalisierte Georg Kattenborns Niederlage im Spitzenpaarkreuz. Thorsten Schoon tat es seinem Doppelkumpanen im mittleren Paarkreuz gleich und entschied sein Spiel in vier Sätzen für sich. Im hinteren Paarkreuz übernahmen die Fuldataler mit zwei Erfolgen, die jeweils nach drei Sätzen resultierten, die Führung und behielten sie bis an das Ende der Partie. Zwar triumphierte Probst auch in seinem zweiten Spiel und erwies sich in einer einseitigen Partie als die gewohnt sichere Bank, Georg Kattenborn (2:3/6:11) fehlte in seinem zweiten Spiel das nötige Fortune, um die Partie erneut zu drehen. Im mittleren Paarkreuz kam es dann zu zwei weiteren Entscheidungen über die volle Distanz: Thorsten Schoon bestätigte mit 11:7 seinen Erfolg aus der ersten Runde, Christian Hainer unterlag mit 11:13 denkbar knapp. Da wie im ersten Durchgang im hinteren Paarkreuz nichts zu holen war, endete die Partie 6:9.

von Michael Till

Voriger Artikel
Nächster Artikel
../dpa-ServiceLine-images/large/urn-newsml-dpa-com-20090101-170707-99-155169_large_4_3.jpg
Fotostrecke: Wie werde ich Sounddesigner/in?