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Hat es einen weiteren Fall gegeben?

Bestechungsversuch Hat es einen weiteren Fall gegeben?

Der Fall „Bestechungsversuche in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg“ (die OP berichtete ausführlich) weitet sich aus.

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Das Regionalsportgericht beschäftigt sich am Mittwoch in Grünberg mit vermeintlichen Bestechungs­versuchen in der Gruppenliga Gießen-Marburg.

Quelle: Florian Gaertner

Marburg. Betroffen ist ebenfalls die Verbandsliga-Partie FSV Schröck – FV Breidenbach, die Samstag mit einem 2:0-Sieg für den abstiegsbedrohten FSV endete. „Auch in diesem Fall soll es  einen Versuch der Bestechung gegeben haben“, sagte gestern Horst-Günther Konlé, Vorsitzender des Regionalsportgerichts, auf Nachfrage der OP. Deshalb ist auch der Geschäftsführer des FV Breidenbach, Frank Schmidt, zur Verhandlung nach Grünberg (Mittwoch, 18 Uhr) als Zeuge geladen.

„In der Tat gab es bei mir einen Anruf des Spielausschussvorsitzenden des FSV Buchenau. Und zwar am Montag, den 11. Mai. Das Telefonat war aber auch schnell wieder beendet. Mehr möchte ich zu diesem Zeitpunkt dazu nicht sagen“, teilte  Schmidt gestern mit.
Was aber hat die Verbandsligapartie Schröck – Breidenbach mit dem Gruppenligisten FSV Buchenau zu tun? Sollte Schröck nicht absteigen, gäbe es einen Absteiger weniger aus der Gruppenliga. Davon könnte  auch der abstiegsbedrohte FSV Buchenau profitieren.

Konlé: "Die Beweislage ist eindeutig"

Bei der Verhandlung am Mittwochabend ab 18 Uhr in der Sportschule des Hessischen Fußball-Verbandes in Grünberg, die für  Vereinsmitglieder öffentlich  ist, geht es also um insgesamt drei Fälle der versuchten Bestechung.
Hintergrund ist eine Anzeige des VfB Wetter, in der der Spielausschussvorsitzende des FSV Buchenau beschuldigt wird, den Trainern der FSG Homberg/Ober-Ofleiden und SF BG Marburg Geld für eine Niederlage angeboten zu haben.

Der Beschuldigte wies die in der Anzeige formulierten Bestechungsvorwürfe gegenüber der OP am Montag jedoch mit den Worten „So ist da nichts dran“ zurück.
Der Sportgerichtsvorsitzende Horst-Günther Konlé hatte unterdessen gesagt: „Die Beweislage ist eindeutig, so dass ich zu 99 Prozent davon ausgehe, dass am Mittwoch auch ein Urteil gesprochen wird.“

von Michael E. Schmidt

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