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Großseelheim bleibt ohne Torerfolg

Fußball-Kreisoberliga Nord Großseelheim bleibt ohne Torerfolg

Großseelheim wartet in der Restrunde immer noch auf den ersten Treffer. In Erksdorf präsentierte sich die Offensive des SVG um Spielertrainer Brian Davis bei der 0:2-Niederlage viel zu harmlos.

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Erksdorfs Torschütze zum 1:0, Mehdi Hasbelaoui (rechts), ist etwas eher am Ball als der Großseelheimer Martin Schott. Foto: Michael Hoffsteter

Quelle: Michael Hoffsteter

Erksdorf. Die Erksdorfer wiederholten ihren Erfolg aus dem Hinspiel und stürzten damit die Großseelheimer noch tiefer in den Abstiegskampf. Während Erksdorf nun seit drei Spieltagen ungeschlagen ist, wartet Großseelheim nach Ende der Winterpause weiterhin auf seinen ersten Treffer.

Auf dem holprigen Platz und bei Nieselregen sahen die Besucher im ersten Abschnitt eine zerfahrene Partie, die sich überwiegend zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Dabei mussten beide Trainer, gegenüber der vergangenen Woche, auf einige Akteure verzichten. Auf Seiten der Hausherren waren das Mario Schudy und Marco Di Palma, bei Großseelheim fehlten Niklas Kraus, Julian Rausch, Christoph Stuttfeld und Tobias Leist. Nach zehn Minuten köpfte SVG-Spielertrainer Brian Davis einen Eckball von der linken Seite knapp am Erksdorfer Tor vorbei.

Davis ließ sich danach ins Mittelfeld zurückfallen und verzettelte sich in unnötige Zweikämpfe. Fünf Minuten später wurde auf der Gegenseite ein Schuss von Daniel Marczoch noch von Benjamin Wilbur geblockt. Großseelheims Torwart Kai Müller lenkte einen Schuss des schnellen und agilen Mehdi Hasbelaoui zur Ecke (26.).

Das war lange Zeit die letzte gefährliche Aktion in den Strafräumen. Drei Minuten vor dem Wechsel setzte sich Nicolas Reitmeier auf der linken Seite durch, doch sein Schuss aus kurzer Distanz war kein Problem für Torhüter Müller.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit nahm die Partie mehr Fahrt auf. Das lag vor allen Dingen an den Hausherren, die nun in ihren Aktionen gefährlicher wurden. Nach einem Angriff über die linke Seite kam der Ball zu Mehdi Hasbelaoui, der von der Strafraumecke abzog und den Ball direkt unter der Latte zum 1:0 einschlug (55.). „Wir können die Ausfälle nicht kompensieren. Dazu sind wir heute im Angriff einfach zu harmlos“, brachte es Großseelheims Spielausschussvorsitzender nach dem Gegentor auf den Punkt.

Seine Mannschaft versuchte es in der Folge oft mit langen Bällen in den Erksdorfer Strafraum. Doch die beiden TSV-Innenverteidiger Marco Loi und Dominik Pafla hatten die Lufthoheit und ließen in der ganzen Partie nur eine Tormöglichkeit der Gäste zu. In der 68. Minute konnte Daniel Marczoch von der rechten Seite ungehindert in den Großseelheimer Strafraum auf seinen Mannschaftskameraden Christian Hooß flanken. Der passte uneigennützig auf Nicolas Reitmeier, der mit einem Schuss aus zehn Metern auf 2:0 erhöhte.

Die Gäste kamen anschließend - mit einer Ausnahme - nur mit Standards in die Nähe des Erksdorfer Tores. Diese eine Möglichkeit hatte in der 77. Minute der eingewechselte Jan Gade, der den Ball völlig freistehend aus acht Metern über das Tor von TSV-Torwart Florian Knack jagte. Ansonsten fiel den Gäste zu wenig ein, um die starke Defensive der Platzherren ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Erksdorfer brachten den verdienten Erfolg ohne Probleme nach Hause und feierten einen ungefährdeten Derby-Sieg.

„Die Mannschaft hat heute sehr konzentriert gespielt und in der Defensive kaum etwas zugelassen. Der Sieg war hochverdient und wir haben in den ersten drei Spielen in der Restrunde erst ein Gegentor kassiert“, war Trainer Christian Przygodda mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden.

TSV Erksdorf - SV Großseelheim 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 Mehdi Hasbelaoui (55), 2:0 Nicolas Reitmeier (68.). Erksdorf: Knack - Ögretmen, Pafla, Loi, Ochs, Linker (86. Breitenstein), Hasbelaoui, Hooß, Marczoch, Koziol, Nino Reitmeier (39. Nicolas Reitmeier, 70. Müglich). Großseelheim: Müller - Schott (28. Gade), Wilbur, Sohn, Vollmer (40. Holz), G. Davis, Metzler (50. Vollmer), Bendix, Hofmann (68. Fischer), Gerber, B. Davis. Schiedsrichter: Dennis Röhling (Frankenau). Zuschauer: 80. Gelb: -/ Sohn, B. Davis. Beste Spieler: Loi, Pafla, Hasbelaoui/ Sohn, Gerber.

von Lothar Reeber

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