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Großes Fest des Miteinander

Special Olympics Großes Fest des Miteinander

Die 1. Landesspiele von Special Olympics Hessen sind eröffnet. Bis morgen steht Marburg ganz im Zeichen des sportlichen Wettkampfs – und des gemeinsamen Erlebens.

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Einmarsch der Athleten: Hier winken die Sportler der Hilda-Heinemann-Schule aus Hommertshausen.

Quelle: Nadine Weigel

Marburg. Den Song von Christina Stürmer hatte die Hinterländer Band „Silent Seven“ treffend gewählt. „Als ob dort in der Ferne ein weiterer Stern wär, der wie du so einsam scheint. Doch da sind weit über tausend, denen geht es genauso – du bist nicht allein“, intonierte Sängerin Johanna Brachthäuser, als die Athleten ins Gaßmann-Stadion einliefen. Denn genau darum soll es ja in den drei Tagen gehen: Inklusion. Ein gemeinsames Fest von Menschen mit und ohne geistige Behinderung.

Am Dienstag wurden in Marburg die ersten hessischen Landesspiele der Special Olympics eröffnet.

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Für Clemens Traugott verkörpern die Landesspiele die Grundtugenden von Olympia: Fairness, Rücksichtnahme und das Anerkennen der Leistung des anderen. Der Vorsitzende von Special Olympics Hessen zitierte sogar den IOC-Präsidenten Thomas Bach, der gesagt hatte: „Wer den wahren Kern des Sports erleben will, muss zu einer Special-Olympics-Veranstaltung gehen.“

Gelungener Start für ein großes Fest

Der Rahmen war einer Großveranstaltung würdig. Beim Einmarsch konnten sich die Athleten wie Stars fühlen, Svenja Schwarz sang die Hymne, sechs Sportler hissten die Fahne der Special Olympics, das olympische Feuer wurde entzündet und der Eid gesprochen. Damit war die erste Auflage der Landesspiele eröffnet und die ersten Klassifizierungswettkämpfe im Fußball, Tischtennis, Schwimmen, Boccia und in der Leichtathletik konnten beginnen. Heute kommt noch Judo hinzu, wenn es ab 9 Uhr weitergeht. Ab 19.30 gibt es bei einer Sport-Gala in der Großsporthalle der Kaufmännischen Schulen ein buntes Programm. Morgen werden die Landesspiele mit der Abschlussfeier um 14.30 Uhr beendet.


 


 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 

Bis dahin bleibt aber viel Zeit für schöne Erlebnisse. „Es ist überwältigend, ein wunderbarer Anblick“, sagte Traugott bei seiner Begrüßungsrede vor der fast komplett gefüllten Stadiontribüne. Oder um Christina Stürmer bzw. „Silent Seven“ das Fazit zu überlassen: „Da sind Millionen Lichter, siehst du sie nicht? Millionen Gesichter – wie du und ich.“ Millionen waren es zwar nicht. Aber weit mehr als tausend. Ein überaus gelungener Start in ein großes Fest des Miteinander.

von Holger Schmidt

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